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Nach Tornado in Paderborn: Illegale Spendensammler unterwegs

Paderborn

Der Tornado von Freitag hat viel Schaden und auch Leid bei den Betroffenen verursacht. Betrüger versuchen derzeit, aus der Misere Kapital zu schlagen.

Von Sohrab Dabir

Die Feuerwehr ist nach dem Tornado in Paderborn im Einsatz. Foto: Friso Gentsch/dpa

Über 40 Verletzte, davon 13 schwer – eine Frau schwebt noch immer in Lebensgefahr. Dazu der immense finanzielle Schaden, der durch den verheerenden Tornado in Paderborn entstanden ist. Die Stadt hat auch drei Tage später noch immer mit den Folgen des Unwetters zu kämpfen.

Der Tornado hat auch die Hilfsbereitschaft bei den Menschen vor Ort entfacht. Bürgermeister Michael Dreier zeigte sich "tief berührt, aber auch stolz und zuversichtlich" über die Anteilnahme der Paderbornerinnen und Paderborner. Jedoch versuchen derzeit auch Betrüger, aus dem Unglück Kapital zu schlagen.

Stadt Paderborn warnt vor betrügerischen Spendenaufrufen

Wie die Stadt Paderborn mitteilt, kursieren derzeit Spendenaufrufe in den sozialen Netzwerken, insbesondere bei Facebook, hinter denen offenbar Betrüger stecken. Sie würden die aktuelle Lage vor Ort ausnutzen, um schnell an Geld zu kommen, betont die Stadtverwaltung. Unter anderem geht es um die Kampagne "Tornado in Paderborn NRW", bei der angeblich 10.000 Euro für die Betroffenen des Tornados gesammelt werden sollen.

Die Stadt Paderborn betont jedoch ausdrücklich, dass es sich dabei um illegale Spendenaufrufe handelt und Vorsicht geboten sei. Die Stadtverwaltung ruft weder analog noch digital zu Spendensammlungen auf. Wer den Menschen vor Ort helfen will, kann sich an die Stadt selber wenden, die unter 05251/880 eine Hotline eingerichtet hat.

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