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Kreis Minden-Lübbecke

Bootsunfall auf der Weser – Suche nach Mann eingestellt

Petershagen/Lage

Im Bereich der Weserschleuse bei Petershagen ist ein Kanu-Fahrer gekentert. Mit einem Großaufgebot wurde nach dem Mann aus Lage gesucht, jedoch erfolglos.

Von Dario Teschner

Mit einem Polizeihubschrauber hat die Polizei Minden-Lübbecke an der Weser bei Petershagen nach einem verunglückten Kanu-Fahrer aus Lage aus dem Kreis Lippe gesucht. (Symbolbild) Foto: Robert Michael/dpa

Ein 36-Jähriger aus Lage und sein Bruder (32) aus Herford sind am Samstag (16. April) mit zwei Kanus auf der Weser unterwegs gewesen. Die Männer fuhren gegen 18 Uhr auf die Schleuse bei Petershagen zu.

Aus bislang ungeklärter Ursache kenterte der Lager mit seinem Boot. Medienberichten zufolge soll er noch probiert haben, ans rettende Ufer zu schwimmen. Dabei sei der Mann jedoch untergegangen. Mit Drohnen sowie einem Polizeihubschrauber wurde nach ihm gesucht.

Kein Lebenszeichen: Großeinsatz in Petershagen beendet

Die Einsatzkräfte haben die groß angelegte Suche nach dem 36-jährigen Kanu-Fahrer aus Lage eingestellt. Dies teilte ein Sprecher der Polizei Minden-Lübbecke am Montagnachmittag (18. April) dem Westfalen-Blatt mit. "Der Mann wurde während des Versuches an Land zu schwimmen durch die Schleusentätigkeit förmlich angesaugt und unter Wasser gezogen", hieß es zuvor in einer Pressemitteilung. Der Mann habe mutmaßlich einen Schock erlitten, nachdem er ins kalte Weser-Wasser gefallen war.

Der Bruder des Verunglückten war mit beiden Booten ans Ufer gepaddelt und hatte den Notruf abgesetzt. Die umfangreichen Suchmaßnahmen, an denen Feuerwehrkräfte, Polizeibeamte und Taucher beteiligt waren, endeten jedoch ergebnislos. Da die Chancen, den Mann aus Lage noch lebend zu finden, als gering eingestuft werden, wurden die Suchmaßnahmen für beendet erklärt.

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