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Mordkommission ermittelt

18-Jähriger nach Axt-Angriff in U-Haft

Raesfeld

Ein Angestellter soll in Raesfeld im Kreis Borken seinen Kollegen mit einer Axt angegriffen haben. Gegen ihn werden schwere Vorwürfe erhoben.

Von Dario Teschner

In Raesfeld im Kreis Borken soll ein 18-Jähriger seinen Mitarbeiter mit einer Axt attackiert und verletzt haben. (Symbolbild) Foto: pixabay.com

Update: 13. Juli, 7.55 Uhr. Polizei und Staatsanwaltschaft haben neue Informationen zu dem Vorfall in Raesfeld veröffentlicht, bei dem ein 18-Jähriger in einem Autohaus seinen 33-jährigen Arbeitskollegen mit einer Axt angegriffen und verletzt haben soll. Ein Richter am Amtsgericht erließ am Dienstag Haftbefehl wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung gegen den Tatverdächtigen. 

"Den bisherigen Erkenntnissen zufolge könnten in der Ausbildung aufgetretene Probleme zu der Tat geführt haben", erläutert der Leiter der Mordkommission, Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Götze. "Der Beschuldigte soll sich nicht gut behandelt gefühlt haben." Das 33-jährige Opfer soll dem Beschuldigten eher zufällig an einer zu einem Bürobereich führenden Treppe begegnet sein.

Raesfeld: 18-Jähriger schlägt mit Axt auf Kollegen ein

Erstmeldung: 12. Juli, 8.11 Uhr. Einem 18-jährigen Mitarbeiter eines Autohauses in Raesfeld wird vorgeworfen, am Montagmorgen (11. Juli) seinen Kollegen (33) mit einer Axt angegriffen zu haben. Das Opfer wurde bei der Attacke verletzt. 

Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Tatverdächtige aus Dorsten morgens auf der Arbeit erschienen sein und gegen 9 Uhr unvermittelt mit einer Axt in der Hand auf sein Opfer eingeschlagen haben. "Dem 18-Jährigen wird vorgeworfen, einem der Anwesenden mit der Axt auf den Rücken geschlagen zu haben", erklärte Münsters Oberstaatsanwalt Dirk Ollech.

Axt-Angriff in Raesfeld: Opfer nicht in Lebensgefahr

Der 33-Jährige wurde bei dem Angriff verletzt und erlitt eine Schnittwunde, die ärztlich versorgt werden musste. Lebensgefahr bestehe nach Angaben von Polizei und Staatsanwalt aber nicht. "Einen zweiten Schlag soll der 33-jährige Geschädigte abgewehrt haben. Weitere Mitarbeiter sollen den 18-Jährigen sodann entwaffnet und fixiert haben", heißt es in dem Polizeibericht weiter.

Der Tatverdächtige konnte in dem Autohaus in Raesfeld widerstandslos von den Beamten verhaftet werden. Details zu den Hintergründen der Tat liegen den ermittelnden Behörden derzeit noch nicht vor. Eine Mordkommission der Polizei Münster unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Thomas Götze wurde gebildet, um den Fall zu durchleuchten.

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