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Dauereinsatz für die Feuerwehr

Mehrere Schwerverletzte nach zwei Frontal-Unfällen – darunter ein Kleinkind (3)

Rhede

Zu gleich zwei schweren Unfällen rückte die Feuerwehr Rhede im Kreis Borken aus. In beiden Fällen waren Autos frontal zusammengestoßen.

Von Dario Teschner

Vier Menschen haben in Rhede-Vardingholt bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen erlitten. Foto: Feuerwehr Rhede

Am Donnerstagmittag (13. Januar) gegen 13.55 Uhr befuhr ein 30-Jähriger aus Stadtlohn mit seinem Wagen die Straße "Burloer Diek" in Richtung Barloer Straße. Nach Polizeiangaben prallte er an der Kreuzung mit der bevorrechtigten Reyerdingsstiege mit dem Wagen eines Mannes (69) aus Bronckhorst (Niederlande) zusammen.

Rhede: Unfall an Kreuzung fordert vier Schwerverletzte

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto des Niederländers auf ein Feld geschleudert, wobei der Wagen einen Baum streifte. Der 69-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Autofahrer, sowie seine 25-jährige Beifahrerin und ein dreijähriges Kind wurden bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt. Die Verletzten aus Stadtlohn wurden ebenfalls in eine Klinik transportiert. Kräfte der Feuerwehr Rhede unterstützten den Rettungsdienst und sicherten den Gefahrenbereich gegen den fließenden Verkehr ab. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 18.000 Euro. Wenig später ging bei der Leitstelle des Kreises Borken erneut ein Notruf ein.

Der Wagen des 69-Jährigen aus Bronckhorst (Niederlande) streifte bei dem Unfall in Rhede einen Baum. Foto: Feuerwehr Rhede

Rhede: Zwei Verletzte bei Unfall nahe der B67

Gegen 14.20 Uhr hatte sich auf der Brünener Straße ein weiterer Verkehrsunfall zugetragen. Eine 48-jährige Autofahrerin war auf der besagten Straße in Richtung Rhede unterwegs und wollte nach links auf die Auffahrt zur B67 in Richtung Borken abbiegen. Nach Polizeiangaben stieß die Rhederin dabei frontal mit dem entgegenkommenden Wagen einer 46-jährigen Frau aus Hamminkeln zusammen.

Beide Frauen zogen sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und kamen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr kümmerte sich auch hier um ausgelaufene Betriebsstoffe. Die Brünener Straße in Rhede blieb für die Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsarbeiten voll gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 11.000 Euro. 

Um den Brandschutz sicherstellen zu können, klemmte die Feuerwehr Rhede die Batterien der beiden Unfallwagen ab. Foto: Feuerwehr Rhede

Am Dienstagabend (11. Januar) war es im Kreis Borken bereits zu einem schweren Unfall gekommen, an dem zwei Fahrzeuge beteiligt waren: Im Bereich "Gildehauser Damm" in Gronau wurden zwei Personen schwer verletzt und ein Mann im Wagen eingeklemmt.

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