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Verdachtspunkt wird freigelegt

Newsticker: Bombe in Rheine entdeckt – Entschärfung erfolgreich

Rheine

Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben einen Verdachtspunkt in Rheine untersucht und eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, die nun entschärft werden muss.

Von Dario Teschner

In Rheine könnte eine Bombe im Erdreich liegen. (Symbolbild) Foto: Fotomontage: dpa

+++Newsticker: Bombe in Rheine aktualisieren+++

Update: 17.40 Uhr. Der Blindgänger in Rheine wurde erfolgreich entschärft. Die Evakuierung wird aufgehoben und alle Anwohner dürfen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Update: 17.30 Uhr. Die Entschärfung an der Soldatenbrücke läuft. Auch der Bahnverkehr ist betroffen. Für die Dauer der Entschärfung der Weltkriegsbombe fällt etwa der RB 61 um 18.14 Uhr nach Bielefeld Hauptbahnhof über Ibbenbüren und Osnabrück aus.

Update: 17 Uhr. Die Evakuierung des Gefahrenbereichs in Rheine ist nun abgeschlossen. In Kürze kann der Kampfmittelräumdienst damit beginnen, die Fliegerbombe zu entschärfen.

Update: 15.49 Uhr. Am Verdachtspunkt an der Soldatenbrücke befindet sich tatsächlich ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Bei dem Sprengkörper handelt es sich um eine 250-Kilo-Bombe, wie Frank de Groot-Dirks, Sprecher der Stadt Rheine auf Nachfrage von hallo24.de am Mittwochnachmittag bestätigte. Die Rettungskräfte sind bereits dabei den betroffenen Bereich zu evakuieren.

Für diese Maßnahme werden unter anderem Flugblätter an die Anwohner verteilt. Rund 75 Menschen sind betroffen und müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Voraussichtlich gegen 16.30 Uhr könnte dann mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Dafür muss der öffentliche Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn hier kurzfristig gestoppt werden.

Rheine: Freilegung der möglichen Bombe dauert an

Update: 14.38 Uhr. Die Überprüfung des Verdachtspunktes in Rheine dauert länger als ursprünglich geplant. Eigentlich sollte bis zum Mittag Gewissheit herrschen, ob im Bereich der Soldatenbrücke ein Blindgänger liegt oder nicht. Doch die Freilegung des verdächtigen Gegenstandes verzögert sich. Die Straßenbauarbeiten am Tichelkamp mussten wegen des Einsatzes des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vorübergehend gestoppt werden.

Update: 13.06 Uhr. Die Stadt Rheine teilte soeben mit, dass der verdächtige Gegenstand, der im Erdreich an der Soldatenbrücke schlummert, offenbar tiefer liegt als bisher angenommen. Weitere Stahlstützen müssen nun verschweißt werden, damit die Überprüfung des Verdachtspunktes fortgesetzt werden kann. "Frühestens in einer Stunde können wir mehr sagen", sagte ein Sprecher der Stadt dem Hörfunksender Radio RST.

Update: 12.18 Uhr. Die Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes kommen derzeit nur schleppend voran. Ein Bagger, der dabei ist den Verdachtspunkt in Rheine freizulegen, kann aktuell nicht tiefer graben. Gerade wird der Fundort zusätzlich abgestützt, damit mehr Erde ausgehoben werden kann. Die Suche nach einer möglichen Bombe an der Soldatenbrücke dauert an.

Update: 11.03 Uhr. Weiterhin herrscht Ungewissheit, ob in Rheine eine Evakuierung stattfinden muss oder nicht. Die Freilegung des Verdachtspunktes an der Soldatenbrücke dauert an. Sollte dort tatsächlich eine größere Bombe gefunden werden, müsste der Bereich im Umkreis von 500 Metern geräumt werden. Von dieser Maßnahme wäre auch der Fernverkehr der Deutschen Bahn betroffen. Der IC, der zwischen Amsterdam und Berlin verkehrt, müsste für eine Bombenentschärfung gestoppt werden. Auch im Straßenverkehr könnte es an der Elter Straße zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Update: 10.18 Uhr. Der Bagger hat sich am Verdachtspunkt in Bewegung gesetzt. In ein paar Stunden steht fest, ob am Kettelerufer eine Bombe im Erdreich liegt oder nicht. Bei einer möglichen Evakuierung dienen die Sporthallen am Schulzentrum Dorenkamp (Mittelstraße 45) und an der Grüterschule (Mittelstraße 41) als Notunterkünfte. Wegen Bauarbeiten weist die Stadt daraufhin, dass die beiden Anlaufstellen derzeit nur über Umwege vom Kettelerufer aus zu erreichen sind.

Bombe in Rheine: Stadt legt Evakuierungsbereich fest

Update: 21. Juli, 10 Uhr. Seit 8 Uhr sind die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes in Rheine dabei den Verdachtspunkt unter die Lupe zu nehmen. Bei Bauarbeiten für die neue Bahnunterführung am Kettelerufer wurde bereits im Mai im Erdreich in etwa 5,5 Meter Tiefe ein verdächtiger Gegenstand entdeckt. Das Ergebnis einer Vermessung hatte dazu geführt, dass der Bereich nun rund um den Fundort freigelegt werden muss. Grundsätzlich muss es sich aber nicht unbedingt um eine Bombe handeln. Sollte es jedoch ein Blindgänger sein, müssten rund 750 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. In der nachfolgenden Grafik ist der Evakuierungsbereich dargestellt.

Bombe in Rheine vermutet: Die Karte zeigt den Evakuierungsbereich an. Foto: Stadt Rheine

Rheine: Am Kettelerufer wird eine Bombe vermutet

Erstmeldung: 21. Juli, 9.30 Uhr. Am frühen Mittwochmorgen (21. Juli) haben die Sprengstoffexperten mit ihrer Arbeit in Rheine begonnen. Die Freilegung des Verdachtspunktes an der Soldatenbrücke am Kettelerufer gestaltet sich jedoch schwierig, da der Ort, an dem der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet wird, nahe der Ems liegt. Bis zum Mittag soll der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes dennoch abgeschlossen sein. 

Bombe in Rheine: Hier droht eine Evakuierung

Sollte bei der Freilegung tatsächlich eine Bombe gefunden werden, müsste in einem Umkreis von bis zu 500 Metern evakuiert werden. Rund 750 Personen wären von dieser Maßnahme betroffen. Die Stadt Rheine plant für dieses Szenario Notunterkünfte, die dann im Schulzentrum Dorenkamp sowie in der Grüterschule eingerichtet werden würden.

Die Firma Tauber mit Hauptsitz in Münster untersucht den Verdachtspunkt in Rheine. Für den Einsatz ist der Emsradweg in Höhe der Baustelle am Kettelerufer aktuell gesperrt. Wer mit dem Rad unterwegs ist, muss daher derzeit einen Umweg über das Gelände des Emssterns in Kauf nehmen. Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zu dem möglichen Bombenfund in Rheine haben, können sich unter der Rufnummer 05971/93 99 87 bei der Stadt melden.

An anderer Stelle im Münsterland musste am Dienstag (20. Juli) ein Sprengkörper unschädlich gemacht werden. In Bocholt wurde eine englische Granate gesprengt, da eine Entschärfung nicht infrage kam.

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