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Starke Rauchentwicklung im Haus

Brand durch Kurzschluss? Bewohner begibt sich in Gefahr

Rietberg

Aus einem Wohnhaus an der Oststraße in Neuenkirchen drang starker Rauch. Ein Bewohner bemerkte den Brand und wollte eingreifen - mit schweren Folgen.

Von Dario Teschner

Die Feuerwehr rückte in Rietberg zu einem Brand in einem Wohnhaus aus, der vermutlich durch einen Kurzschluss verursacht worden war (Symbolbild). Foto: Boris Roessler/dpa

Am Montagabend (6. Dezember) wurde die Feuerwehr erneut zu einem Brand in Rietberg im Kreis Gütersloh gerufen. Gegen 20 Uhr erhielten die Einsatzkräfte Kenntnis von einem Feuer in einem Wohnhaus an der Oststraße im Ortsteil Neuenkirchen. 

Binnen weniger Tage ist dies nun schon der dritte große Löscheinsatz für die Retter. Zunächst war es am Dienstag (30. November) bei der Möbelfirma Procontour in Rietberg zu einem Großbrand gekommen. Die Löscharbeiten dauerten bis zum nächsten Tag, da immer wieder Glutnester gefunden worden waren. Am Freitag (3. Dezember) musste die Feuerwehr erneut zur Bokeler Straße ausrücken, da ihnen bei der Firma Ellermann ein Feuer gemeldet worden war.

Rietberg: Wohnhausbrand fordert zwei Verletzte

Bei den beiden Bränden in der vergangenen Woche kamen keine Menschen zu Schaden. Im Zuge des Rettungseinsatzes an der Oststraße in Rietberg musste hingegen ein Mann in ein Krankenhaus nach Gütersloh transportiert werden. Nach Polizeiangaben handelt es sich dabei um den Bewohner des Wohnhauses. Er hatte das Feuer bemerkt und versucht, es zu löschen. Dabei zog er sich jedoch eine Rauchgasvergiftung zu.

Rietberg: Kurzschluss soll Brand verursacht haben

Den Löschtrupps gelang es, die Rauch- und Hitzeentwicklung im Dachgeschoss des Wohnhauses unter Kontrolle zu bringen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich schätzungsweise auf etwa 30.000 Euro. Das Gebäude selbst wurde durch den Vorfall jedoch nicht beschädigt, teilte die Polizei Gütersloh mit. 

"Ursächlich für die Rauchentwicklung war nach Angaben der Feuerwehr Rietberg vermutlich der Kurzschluss eines Akkus für ein Modellflugzeug. Hierdurch kam es dann zu einer sehr starken Hitzeentwicklung, die sich im Dachgeschoss ausbreiten und auf diverse Objekte übergreifen konnte", hieß es in einer Pressemitteilung am Dienstag (7. Dezember). Die Ermittlungen dauern an.

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