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Halle teilweise einsturzgefährdet

Großbrand in Rietberg: Polizeiliche Ermittlungen ziehen sich hin 

Rietberg

Stundenlang waren Feuerwehrleute bei Procontour in Rietberg vor Ort, um den Brand zu löschen. Auch die Ermittlungen zur Ursache gestalten sich schwierig.

Von Dario Teschner

Die Nachlöscharbeiten beim Möbelhersteller Procontour in Rietberg dauerten bis zum nächsten Tag an. Foto: Feuerwehr Rietberg

Update: 2. Dezember, 12.06 Uhr. Die Brandermittler der Kriminalpolizei Gütersloh wollen in der kommenden Woche weitere Untersuchungen auf dem Gelände der Möbelfirma Procontour durchführen. Da Teile der Lagerhalle, die Feuer gefangen hatte, einsturzgefährdet sind, konnte diese noch nicht betreten werden. 

"Neben den Spezialisten der Kriminalpolizei werden auch entsprechende Gutachter und Brandsachverständige in die Ursachenermittlung mit einbezogen", berichtete die Polizei Gütersloh am Donnerstag (2. Dezember). Angaben zur Schadenshöhe konnten die Ermittler noch nicht machen. 

Großbrand in Rietberg beschäftigt die Feuerwehr noch immer

Erstmeldung: 1. Dezember, 8.45 Uhr. Wegen des Großbrands in Rietberg bei der Möbelfirma Procontour sind auch am Mittwoch (1. Dezember) noch zahlreiche Feuerwehrleute im Einsatz. Das Ablöschen der Glutnester wird voraussichtlich noch bis zum Nachmittag andauern. Inzwischen wurde ein erster Verdacht geäußert, wo das Feuer ausgebrochen sein könnte. 

Rietberg: Halle nach Großbrand teilweise einsturzgefährdet

Der Großbrand an der Detmolder Straße in Rietberg brach am Dienstagmorgen (30. November) gegen 9.20 Uhr aus. Hunderte Einsatzkräfte aus der Region waren im Einsatz, um die Flammen, die aus einer Produktionshalle schlugen, zu bekämpfen. Nach Angaben der Polizei Gütersloh bekamen die Löschtrupps das Feuer unter Kontrolle. 

Doch der Großeinsatz der Feuerwehr in Rietberg-Neuenkirchen ist noch nicht vollständig beendet. Medienberichten zufolge soll rund ein Drittel der Produktionshalle von Procontour aktuell einsturzgefährdet sein. Dieser Teil muss vermutlich abgerissen werden. Im unbeschädigten Hallenbereich soll hingegen im Verlauf des Tages eine große Maschine, die dem Feuer offenbar nicht zum Opfer gefallen ist, geborgen werden. 

Polizei Gütersloh ermittelt zur Brandursache in Rietberg

Bei dem Großbrand in Rietberg wurden nach Angaben der Polizei Gütersloh keine Menschen verletzt. Zur Schadenshöhe und zur Ursache des Feuers konnten bisher keine Angaben gemacht werden. Die Feuerwehr vermutet, dass der Brand im Papplager ausgebrochen ist, berichtete Radio Gütersloh. Um die genauen Hintergründe zu klären, haben Brandursachenermittler der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

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