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Geldautomatensprengung

LKA ermittelt nach Explosion in Bankfiliale

Rödinghausen

Schon wieder ist es in Ostwestfalen zu einer Geldautomatensprengung gekommen. Jetzt hat das Landeskriminalamt den Fall in Rödinghausen übernommen.

Von Dario Teschner

Die Filiale der Sparkasse Herford an der Bruchstraße in Rödinghausen wurden bei einer Geldautomatensprengung komplett verwüstet. Foto: Geldautomatensprengung in Rödinghausen

Update: 13. Mai, 7.29 Uhr. Im Fall des gesprengten Geldautomaten in einer Filiale der Sparkasse Herford in Rödinghausen hat das Landeskriminalamt (LKA) die Ermittlungen übernommen. Am Tatort sicherten die Experten Spuren.

Von den Flüchtigen, die sich mutmaßlich mit einem dunklen Fahrzeug über die A30 abgesetzt hatten, fehlt weiterhin jede Spur. Am Donnerstag hat es auch Razzien in Gronau und Enschede gegeben, bei denen mehrere Personen festgenommen worden waren. Hintergrund sind länderübergreifende Ermittlungen im Zusammenhang mit der Sprengung von Geldautomaten.

Polizei bittet bei Geldautomatensprengung in Rödinghausen um Hinweise

Update: 12. Mai, 9.45 Uhr. Die Polizei Herford hat in einer aktuellen Pressemitteilung weitere Angaben zu der Geldautomatensprengung in Rödinghausen gemacht, zu der es in der vergangenen Nacht in der Sparkassen-Filiale an der Bruchstraße gekommen war. Anwohner hatten den Beamten von mehreren Explosionen in dem Bankgebäude berichtet.

Neben den Einsatzkräften wurde auch die zuständige Sicherheitsfirma über einen automatischen Einbruchalarm, der sich innerhalb der Filiale befindet, informiert. "Bei Eintreffen der ersten Polizeibeamten konnte eine deutliche Rauchentwicklung aus der Bankfiliale wahrgenommen werden. Aufgrund der noch vorhandenen Gefährdung durch mögliches weiteres Sprengmittel wurde das Gebäude zunächst nicht betreten", erklärte die Polizei Herford.

Nach einer Überprüfung durch die Feuerwehr konnte Entwarnung gegeben werden und die Kriminalbeamten nahmen die Ermittlungen an der Einsatzstelle auf. Spezialkräfte vom Landeskriminalamt, die am Mittag eintreffen sollen, wurden angefordert. Aktuell ist der Tatort in Rödinghausen weiträumig abgesperrt. Durch die Explosion wurde ein Geldautomat im Inneren der Bank zerstört und ein weiterer massiv beschädigt. Auch die Büros wurden stark in Mitleidenschaft gezogen.

Von den Automaten-Sprengern fehlt bislang jede Spur. "Anhand von Zeugenaussagen ist davon auszugehen, dass mehrere Täter nach der Sprengung das Gebäude verließen und anschließend mit einem dunklen Fluchtfahrzeug in Richtung Autobahn BAB A 30 flüchteten", so die Polizei Herford. Ob die Unbekannten Bargeld erbeuten konnten, ist weiterhin unklar. Unter der Rufnummer 05221/88 80 nehmen die Ermittler Hinweise zu der Geldautomatensprengung in Rödinghausen entgegen.

Rödinghausen: Explosion in der Nacht – Polizei sperrt Bankfiliale ab

Erstmeldung: 12. Mai, 7.40 Uhr. Die Serie der Geldautomatensprengungen in Nordrhein-Westfalen nimmt einfach kein Ende. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (12. Mai) gegen 2.20 Uhr haben Unbekannte einen Automaten in der Sparkassen-Filiale an der Bruchstraße in Rödinghausen zerstört.

Durch die Explosion wurde das betroffene Gebäude, das zu der Sparkasse Herford gehört, erheblich beschädigt. Unter anderem seien Zwischenwände herausgerissen worden, berichtete Radio Herford.

Geldautomatensprengung in Rödinghausen: Polizei sichert Spuren

Gegenüber der Polizei machten Zeugen erste Angaben zu der Geldautomatensprengung in Rödinghausen. Sie sprachen von mehreren Explosionen, heißt es in dem Bericht des lokalen Hörfunksenders. Die Kriminalpolizei ist aktuell noch vor Ort, um Spuren zu sichern.

Verletzte Personen habe es bei dem Vorfall nicht gegeben. Die mutmaßlichen Täter entkamen offenbar mit einem Fluchtfahrzeug. Die Fahndung nach ihnen läuft, jedoch bislang ohne Erfolg. Ob sie Beute machen konnten, ist bisher nicht bekannt. Erst Ende Februar wurde in Rödinghausen-Bruchmühlen ein Geldautomat zerstört. Kurz darauf kam es zu einer Geldautomatensprengung in Porta Westfalica sowie in Bad Oeynhausen.

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