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Verbraucherschutz

Rückruf: Giftige Substanz in Fertiggericht gefunden – Bundesamt warnt

Weil in einem Nudel-Fertiggericht, das in Deutschland verkauft wird, eine giftige Substanz nachgewiesen wurde, warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit vor dem Verzehr.

Von Dario Teschner

Rückruf: Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor dem Verzehr eines Nudel-Fertiggerichts. Foto: Matthias Balk/dpa

Fast täglich landen in den Supermärkten verunreinigte Lebensmittel, weshalb es in Deutschland immer wieder zu Rückrufen kommt. Kürzlich warnten Edeka und Netto vor einer Süßspeise, weil in dem Produkt Rückstände eines gesundheitsgefährdenden und krebserregenden Stoffes entdeckt worden waren. Bei einem Fertiggericht mit Nudeln wurde nun ebenfalls eine bedenkliche Substanz nachgewiesen.

Rückruf: Fertiggericht enthält Ethylenoxid

Nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit enthält das Produkt, das von dem Rückruf in betroffen ist, Ethylenoxid. Bei dieser Substanz handelt es sich um ein giftiges Pflanzenschutzmittel. In der EU ist die Verwendung dieser Chemikalie verboten. Doch in einigen Ländern darf das Pestizid verwendet werden, weshalb über den Import immer wieder verunreinigte Ware nach Deutschland gelangt. 

Rückruf: Vor diesem Produkt wird gewarnt

Von dem aktuellen Rückruf sind die „Reeva Instant Nudeln Huhn“ der SLCO GmbH & Co. KG  betroffen, die vor allem bei Kaufland verkauft wurden. Der Händler teilte am Freitag (10. September) mit, dass einige Zutaten des Fertiggerichts verunreinigt wurden. Dies sei bei einer der Lebensmittelkontrollen aufgefallen, die regelmäßig durchgeführt werden. Die betroffenen Bestandteile enthalten ein Abbauprodukt von Ethylenoxid. Konkret wird vor diesem Produkt gewarnt: 

  • Produkt: Reeva Instant Nudeln Huhn
  • MHD: 29. Juni 2022 und 30. Juni 2022

Rückruf von Nudel-Fertiggericht – Kunden können das Produkt reklamieren

Die giftige Substanz in dem Nudel-Fertiggericht kann eine Gesundheitsgefahr für Menschen darstellen. Kunden, die das Produkt gekauft haben, sollten es daher auf keinen Fall zu sich nehmen, betont der Hersteller. Andere Artikel von Reeva seien von dem Rückruf nicht betroffen. 

Das Pflanzengift Ethylenoxid sorgt in Deutschland immer wieder für Rückrufe von Lebensmitteln, obwohl es in der Bundesrepublik bereits seit 1981 verboten ist. Verbraucher, die das zurückgerufene Fertiggericht von Reeva bereits erworben haben, können es überall dort zurückgeben, wo sie es gekauft haben. Der Kaufpreis wird erstattet, auch wenn kein Kassenbon mehr vorhanden ist. 

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