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"Nicht verzehren"

Rückruf: Listerien im Fleisch – Bundesamt mit dringender Warnung

Ein Hersteller ruft derzeit eines seiner Fleischprodukte zurück. Der betroffene Artikel wurde mit Bakterien verunreinigt. Das zuständige Amt warnt.

Von Dario Teschner

Ein Fleisch-Produkt ist von einem Rückruf betroffen (Symbolbild). Foto: Armin Weigel/dpa

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt derzeit vor dem Produkt eines Fleisch-Herstellers. Bei dem betroffenen Roast Beef wurden Listerien (Listeria monocytogenes) nachgewiesen.

Verbraucher sollten das Fleisch auf keinen Fall mehr zu sich nehmen, da bei Verzehr Gesundheitsgefahren drohen. Vor allem Schwangere und ältere Menschen seien gefährdet. Darum wurde die Ware nun zurückgerufen.

Rückruf von Fleischprodukt:  Vor diesem Roast Beef wird gewarnt

Der Verkaufsartikel, der von dem Rückruf betroffen ist, wurde umgehend aus den Supermärkten entfernt. Bei dem verunreinigten Fleisch handelt es sich um das folgende Produkt:

  • Produktname: Suho Meso Zarebnica, geräuchertes Roastbeef ohne Knoblauch
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 03.11.2021
  • Inverkehrbringer: Kelmendi Lebensmittel, Gießen

Fleisch-Rückruf: Listerien-Erkrankung stellt Gefahr dar

Symptome wie Durchfall und Fieber kann eine Listerien-Erkrankung beim Menschen verursachen. Besonders Schwangere, Rentner und Personen mit einem schwachen Immunsystem gelten als gefährdet, berichtet das Bundesamt für Verbraucherschutz. Auch schwere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen seien möglich.

Für ungeborene Kinder stellt die Listerien-Erkrankung ebenfalls eine große Gefahr dar. Selbst wenn die werdende Mutter keine Symptome hatte, kann der Säugling Schäden davon tragen. Die Erkrankung äußere sich zumeist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion. Aufgrund der bestehenden Gefahr sollte der Fleisch-Rückruf sehr ernst genommen werden.

Rückruf von Roast Beef: So erhalten Kunden ihr Geld zurück

Betroffene Personen, die das verunreinigte Fleisch gegessen haben, sollten einen Arzt aufzusuchen, raten Verbraucherschützer. In folgenden Bundesländern wurde das Fleischprodukt verkauft:

  • Nordrhein-Westfalen
  • Niedersachsen
  • Hessen
  • Rheinland-Pfalz
  • Baden-Württemberg
  • Bayern 

Verbraucher, die das Produkt gekauft haben, können es in den Geschäften zurückgeben. Ein Kassenbon ist für die Reklamation nicht nötig. Kunden erhalten den Kaufpreis auch ohne Beleg vollständig zurück. 

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