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14 Infizierte

Corona-Ausbruch in Kita: Einrichtung geschlossen – weitere Fälle befürchtet

Senden

In einer Kita im Kreis Coesfeld gab es einen Corona-Ausbruch. 14 Personen sind mittlerweile infiziert. Die Gemeinde hat die Einrichtung nun schließen lassen.

Von Sohrab Dabir

Die Kita Drachenwiese in Senden musste zwei Tage geschlossen bleiben. Foto: dpa (Symbolbild)

In der Kindertagesstätte Drachenwiese in der Gemeinde Senden (Kreis Coesfeld) hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Die Gemeindeverwaltung vermeldete am Montag (21. September) drei weitere positive Fälle. Mittlerweile wurden 14 Personen – darunter Erzieherinnen und Kinder – positiv auf das Coronavirus getestet.

Die betroffenen Personen stammen aus drei der insgesamt vier Kita-Gruppen, berichtet die Gemeindeverwaltung. "In Abstimmung mit der Kita-Leitung sowie den Jugendämtern des Kreises Coesfeld und des Landes NRW hat die Gemeindeverwaltung nun entschieden, die Einrichtung zunächst für zwei Tage zu schließen", heißt es nach dem Corona-Ausbruch in Senden nahe Münster weiter.

Corona-Ausbruch in Sendener Kita: Weitere Testergebnisse noch offen

Die Kita in Senden blieb am Dienstag (21. September) sowie am Mittwoch (22. September) komplett geschlossen. Das örtliche Gesundheitsamt hat sowohl für alle Infizierten als auch für sämtliche Kontaktpersonen Quarantäne angeordnet. "Nach den aktuellen rechtlichen Coronaschutz-Vorgaben ist aus Sicht des Gesundheitsamtes eine Schließung derzeit nicht möglich. Die Gemeinde kann als Träger der Einrichtung eine solche Entscheidung aber unabhängig vom Gesundheitsamt treffen", erklärt Holger Bothur, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, Bildung und Freizeit. "Wir sind überzeugt davon, durch diese Schließung unsere Beschäftigten, aber auch Eltern und Kinder vor möglichen weiteren Infektionen zu schützen."

Durch die Schließung der Kita in Senden sei man zudem besser in der Lage, die Situation vor Ort einzuschätzen – zumal noch nicht alle Testergebnisse vorliegen und es noch weitere positive Corona-Fälle geben könnte. "Sobald diese vorliegen, werden wir die Lage neu beurteilen und entscheiden, wie es weitergeht", kündigte Holger Bothur an. 

Für die Fälle, in denen eine Betreuung der Kinder in der Familie so kurzfristig nicht sichergestellt werden kann, sucht die Kita im Münsterland individuell eine Lösung. Alle Eltern werden durch die Kita seit Sonntag (19. September) über verschiedene Schreiben direkt informiert. Nachdem am vergangenen Wochenende erste Selbsttests postiv waren, hatte das Gesundheitsamt des Kreises Coesfeld alle Eltern aufgefordert, bei ihren Kindern einen PCR-Test durchführen zu lassen.

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