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Panne

74 Menschen im Kreis Steinfurt bekamen abgelaufenen Impfstoff

Steinfurt

Einige im Kreis Steinfurt verabreichte Impfdosen von Biontech hatten das Verfallsdatum überschritten. Was Betroffene jetzt wissen müssen.

Von Sohrab Dabir

Einige der im Kreis Steinfurt verabreichten Biontech-Dosen waren bereits abgelaufen. (Symbolbild) Foto: Dinendra Haria/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Bei einigen Impfungen im Kreis Steinfurt ist es zu einer Panne gekommen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, ist durch eine Kontrolle aufgefallen, dass 74 Menschen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer immunisiert wurden, der zum Zeitpunkt der Impfung das vorgesehene Verwendungsdatum bereits kurz überschritten hatte.

"Der Kreis Steinfurt bedauert den Vorfall sehr", heißt es in einer Stellungnahme. Betroffen sind Impfungen, die bei mobilen Impfaktionen zwischen dem 12. und dem 22. September an den Berufskollegs in Rheine und Steinfurt sowie auf der Ausbildungsmesse in Rheine stattgefunden haben.

Abgelaufene Impfdosen im Kreis Steinfurt: Das können Betroffene tun

Bereits am vergangenen Freitag (24. September) hat der Kreis Steinfurt Informationsschreiben an die betroffenen Personen verschickt. Für die Gesundheit der Personen, die mit dem abgelaufenen Impfstoff geimpft worden sind, besteht jedoch keine Gefahr. "Nach Rücksprache mit einem immunologischen Experten aus dem Umfeld der STIKO (Ständige Impfkommission) gibt es eine hohe wissenschaftliche Wahrscheinlichkeit, dass der Impfstoff genügend Wirkung entfaltet", so die Kreisverwaltung.

Da der Kreis Steinfurt dennoch sichergehen möchte, dass alle Betroffenen einen ausreichenden Impfschutz gegen das Coronavirus aufbauen beziehungsweise aufgebaut haben, wird drei Wochen nach der Zweitimpfung eine Untersuchung auf Antikörper angeboten. Ein externes Labor soll dann feststellen, in wie weit Antikörper durch die Impfung hergestellt worden sind. Diese Maßnahme ist für die von dem Vorfall betroffenen Personen kostenfrei.

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