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Coronavirus

Strenge Coronavirus-Regeln ab 1. Dezember: Was ist in Gütersloh verboten?

Ab dem 1. Dezember gelten in Deutschland schärfere Coronavirus-Regeln. Die Menschen sollen soziale Kontakte weiter beschränken. Auch beim Einkaufen gibt es neue Einschränkungen.

Von Dario Teschner

Gütersloh – Die neue Corona-Schutzverordnung ist am Dienstagmorgen (1. Dezember) um 0.00 Uhr in Kraft getreten. NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann (CDU) stellte die neuen Coronavirus-Regeln* am Montag bereits vor. Im gesamten Bundesland und damit auch in Gütersloh, gelten ab sofort strengere Kontaktbeschränkungen. Was im Detail noch erlaubt ist, erfahren Sie bei uns.

StadtGütersloh
Einwohnerüber 100.000
BundeslandNRW

Gütersloh: Inzidenzwert gesunken – Wie sehen die aktuellen Corona-Fallzahlen im Kreis aus?

Am Montag (30. November) verzeichnete der Kreis Gütersloh 798 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Damit ist die Zahl der Erkrankten im Vergleich zum Vortag deutlich gesunken. Da lag der Wert noch bei 900. Auch die 7-Tages-Inzidenz sank von 191,5 auf 176,2. In den vier Krankenhäusern der Region werden aktuell 75 Corona-Patienten behandelt. 14 Personen befindet sich auf einer Intensivstation in Behandlung. In fast allen Fällen kommen auch Beatmungsgeräte zum Einsatz.

Die Zahl der Todesopfer, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stehen, liegt im Kreis Gütersloh derzeit bei 46. In der vergangenen Woche war eine junge Frau aus Steinhagen nach einer Corona-Infektion gestorben und der Inzidenzwert schwankte um die 200er Marke. Die aktuellen Corona-Fälle verteilen sich auf die einzelnen Komunen derzeit wie folgt:

  • Borgholzhausen: 10
  • Gütersloh: 277
  • Halle (Westfalen): 40
  • Harsewinkel: 43
  • Herzebrock-Clarholz: 39
  • Langenberg: 10
  • Rheda-Wiedenbrück: 183
  • Rietberg: 65
  • Schloß Holte-Stukenbrock: 60
  • Steinhagen: 38
  • Verl: 60
  • Versmold: 56
  • Werther (Westfalen): 19

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie* haben sich im Kreis Gütersloh bereits 7138 Einwohner mit dem Virus infiziert. 6294 ehemalige Corona-Patienten gelten hingegen wieder als genesen.

Coronavirus in Gütersloh: Schärfere Kontaktbeschränkungen und erweiterte Maskenpflicht

Nur noch maximal fünf Personen aus zwei verschiedenen Haushalten dürfen sich ab dem 1. Dezember im öffentlichen Raum in Gütersloh treffen. Ausgenommen von der Regel sind Kinder bis zu 14 Jahren. An Weihnachten und Silvester dürfen maximal zehn Menschen zusammen feiern. Hotels dürfen in dieser Zeit auch Menschen aufnehmen, die Verwandte besuchen möchten.

Wegen des Coronavirus gelten für das Böllern in diesem Jahr besondere Regeln, an die sich die Menschen in ganz Deutschland halten müssen. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind laut der Corona-Schutzverordnung verboten. Außerdem gilt jetzt vor Supermärkten und anderen Geschäften, zum Beispiel auf Parkplätzen, die Maskenpflicht.

Coronavirus in Gütersloh: Laumann verteidigt die Schließung der Ski-Gebiete in NRW

Wie sich die härteren Coronavirus-Regeln im Dezember beim Einkaufen im Supermarkt* auswirken, lesen Sie bei msl24.de*. Betroffen sind sämtliche Lebensmittelgeschäfte wie Aldi, Lidl, Rewe und Edeka. Kunden in Gütersloh müssen daher auch mit Einschränkungen rechnen. Auch auf die Reisebranche wirken sich die neuen Schutzmaßnahmen aus.

NRW Gesundheitsminister Karl Josef Laumann (CDU) verkündete am Montag (30. November) auch, dass die Skigebiete im Sauerland vorerst geschlossen bleiben sollen. In 2020 werden die Lifte wohl nicht mehr in Betrieb genommen. Laumann wies auch die Kritik, man könne die Familienbesuche an Weihnachten und Silvester kaum von touristischen Reisen unterscheiden, zurück. Er sagte: „Wenn Gaststätten, Restaurants und der Kulturbereich zu haben, was wolle man dann dort, außer man besuche Menschen.“ (*Owl24.de und msl24.de* sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

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