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Sturm sorgt für Ausfälle und Verspätungen

Probleme bei der Bahn dauern wohl bis Samstag an

NRW

Bahnreisende müssen aufgrund des Sturms in NRW mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen. Die Probleme könnten bis zum Samstag andauern.

Von Dario Teschner

Der Bahnverkehr in NRW ist von dem Sturm stark betroffen. Foto: Matthias Balk/dpa

Update: 18. Februar, 8.12 Uhr. Bis einschließlich Samstag (19. Februar) rechnet die Deutsche Bahn (DB) wegen des Sturms weiter mit Verspätungen und Zugausfällen. Einige Oberleitungen seien noch beschädigt, sagte ein Sprecher am Donnerstagabend. 

Der Fernverkehr musste im Norden des Landes am Donnerstag vorübergehend eingestellt werden. "Zwischen Leipzig, Berlin und Hamburg verkehren wieder einzelne ICE-Züge", teilte die Bahn am Abend auf ihrer Internetseite mit. Am Freitag (18. Februar) ist schon das nächste Sturmtief mit orkanartigen Böen im Anmarsch. Der Deutsche Wetterdienst hat erneut eine Unwetterwarnung für NRW herausgegeben. 

Erstmeldung: 17. Februar, 7.54 Uhr. Der Fernverkehr in Norddeutschland, Berlin und Brandenburg wurde am frühen Donnerstagmorgen (17. Februar) aufgrund des Sturms vorübergehend eingestellt. Das teilte die Deutsche Bahn (DB) soeben mit. Damit kommt es auch in NRW zu massiven Problemen. Zuvor war es im Regionalverkehr bereits zu Ausfällen gekommen.

Inzwischen hat die Nordwestbahn ihren Verkehr komplett und das Unternehmen National Express teilweise eingestellt. Neun Bahnverbindungen der NWB sind allein in NRW betroffen. Fahrgäste müssen auf andere Verkehrsmittel ausweichen, denn einen Schienenersatzverkehr gibt es derzeit nicht. 

NRW: Nordwestbahn stellt Bahnverkehr wegen Sturm ein

Wegen des Sturms sind einige Bahnverbindungen derzeit blockiert. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste haben dazu geführt, dass die Nordwestbahn den Verkehr vorzeitig eingestellt hat. Besonders betroffen sind Pendler und Reisende in Ostwestfalen und am Niederrhein. Folgende Züge fallen hier aus: 

  • Senne-Bahn (RB74) zwischen Paderborn und Bielefeld
  • Haller Willem (RB75) zwischen Osnabrück und Bielefeld
  • Egge Bahn (RB84) zwischen Kreiensen und Paderborn
  • Oberweser-Bahn (RB 85) zwischen Höxter und Göttingen
  • Niers-Express RE10 zwischen Kleve und Düsseldorf
  • Emscher-Münsterland-Express (RE14) zwischen Essen und Borken/Coesfeld
  • Der Niederrheiner (RB31) zwischen Xanten und Duisburg
  • Ruhrort-Bahn (RB36) zwischen Duisburg-Ruhrort und Oberhausen
  • Fossa-Emscher-Express (RE44) zwischen Moers und Bottrop

Im Hellen sollen die Bahnstrecken abgefahren werden, damit man sich ein genaustes Bild von den Sturmschäden machen kann, teilte die Nordwestbahn mit. Gegen Mittag sollen die Züge voraussichtlich nach und nach wieder ins Rollen kommen. Einen Schienenersatzverkehr gibt es aktuell nicht. Falls sich das noch ändert, wird das Unternehmen rechtzeitig darüber informieren.

Sturm in NRW: Zugausfälle im Regionalverkehr der Deutschen Bahn

Auch die Deutsche Bahn zählt bereits einige Zugausfälle. Sturm- und Orkanböen in NRW haben zahlreiche Bäume entwurzelt, die nun auf den Gleisen liegen. Der Regionalverkehr der DB wurde unter anderem auf folgenden Linien eingestellt: 

  • RE17
  • RB51
  • RB52
  • RB53
  • RB54
  • RE57
  • RB63
  • RB64

Große Probleme verzeichnete die DB bislang vor allem auf den Strecken zwischen Gladbeck-West und Bottrop, zwischen Essen-Steele und Wuppertal-Vohwinkel, sowie zwischen Coesfeld und Münster. Im Kreis Coesfeld ist ein Zug gegen einen umgestürzten Baum gefahren, der auf der Schiene lag. Verletzt wurde dabei niemand. Im Kreis Borken ist der Strom ausgefallen, weil Bäume und größere Äste die Versorgungsleitungen unterbrochen haben. 

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