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Tankrabatt macht sich bereits bemerkbar: Doch wie lange?

Bielefeld

Auf dem Weg zur Arbeit werden am heutigen 1. Juni viele Autofahrer verwundert auf die Spritpreise geschaut haben. Wenige hätten gedacht, dass sich der angekündigte Tankrabatt so schnell bemerkbar machen würde – doch wie lange bleiben die Preise unten?

Von Sven Haverkamp

Freude über Spritpreissenkung: Kommt bald die Ernüchterung? Foto: Carsten Koall/dpa/Symbolbild

Der Tankrabatt, der ab dem 1. Juni in Kraft tritt, ist umstritten. Vor allem die Tatsache, dass die Spritpreise im Mai noch einmal deutlich angehoben wurden, ließ viele Autofahrer stöhnen.

Wollen die Mineralölkonzerne so den Rabatt ausgleichen und somit quasi doppelt verdienen? Sogar von einer indirekten Subvention der Konzerne durch den Steuerzahler ist die Rede.

Tankrabatt wirkt: Ein Laubfeuer?

Am 1. Juni ging der Blick daher neugierig in Richtung Zapfsäulen. Viele Tankstellenbetreiber meldeten im Vorfeld an, zunächst den noch teuer eingekauften Sprit abverkaufen zu müssen und den Rabatt dadurch nicht sofort umsetzen zu können. Der Wettbewerb scheint nun aber doch groß gewesen zu sein, denn die Preise gingen ab 0 Uhr tatsächlich runter (Stand: 1. Juni, 9 Uhr):

  • Durchschnittlicher Diesel-Preis in Bielefeld: 1.87⁴ Euro (niedrigster: 1.76⁹ Euro)
  • Durchschnittlicher Benzin-Preis in Bielefeld: 1.86¹ Euro (niedrigster: 1.79⁸ Euro)

Doch wie lange bleiben diese Preise so stehen? Beobachter, wie etwa der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, warnt vor zu früher Freude. Gegenüber dem WDR sagte er, man müsse etwa das Pfingstwochenende abwarten. Es sei durchaus möglich, dass die Preise dann wieder steigen. Das Kartellamt beobachte die Entwicklungen jedoch "quasi unter dem Brennglas [...], damit wir auch die richtigen Fragen und gegebenenfalls auch sehr unangenehme Fragen stellen können."

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