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Seelsorger betreuen Familie

Kleinkind stirbt bei Bagger-Unfall in NRW

Bei einem Unfall in Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh wurde ein Kleinkind von einem Minibagger überrollt. Das Mädchen wurde tödlich verletzt.

Von Dario Teschner

Schloß Holte-Stukenbrock – Am Freitagabend (9. April) ereignete sich in Schloß Holte-Stukenbrock im Stadtteil Liemke ein tragischer Zwischenfall. Ein zweijähriges Kind geriet bei Gartenarbeiten an der Rieger Straße unter einen Bagger. Das Mädchen erlitt bei dem Unfall im Kreis Gütersloh tödliche Verletzungen.

StadtSchloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh)
Einwohner26.872 (31. Dez. 2019)
BundeslandNRW

Gütersloh: Mädchen (2) stirbt bei Unfall in Schloß Holte-Stukenbrock

Gegen 18.25 Uhr ging der Notruf bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh ein. Zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Hövelhof eilten zur Unfallstelle in Schloß Holte-Stukenbrock. Auch die beiden Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Rettungshubschrauber Christoph 13 wurden alarmiert. Rund eine halbe Stunde lang kämpften die Retter um das Leben des Kleinkindes.

Doch für die Zweijährige kam jede Hilfe zu spät, wie das Westfalen-Blatt berichtete. Das Mädchen verstarb. Die Ermittler der Polizei Gütersloh nahmen die Ermittlungen auf und sperrten den Unfallort in Schloß Holte-Stukenbrock ab. Nach bisherigen Erkenntnissen war es bei Baggerarbeiten im Garten eines landwirtschaftlichen Anwesens zu dem Unglück gekommen. Das Kleinkind geriet aus bisher ungeklärter Ursache unter das Baufahrzeug. Hinter dem Steuer des Baggers soll nach Informationen der NW ein Familienmitglied gesessen haben.

Gütersloh: Nach tödlichem Unfall – Notfallseelsorger kümmern sich um die Familie

Notfallseelsorger kümmerten sich nach dem tödlichen Unfall um die Familienangehörigen. Den Geschwistern, Eltern und Großeltern wurde Trost gespendet. Auch Rettungskräfte bekamen nach der Tragödie psychologische Unterstützung, um das Geschehen besser verarbeiten zu können. Der Bagger wurde von der Polizei Gütersloh für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Die Untersuchungen zur Unglücksursache dauern noch an. Bei einem Frontalcrash in Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh fiel ein VW-Fahrer in Sekundenschlaf und verursachte am frühen Montagmorgen einen folgenschweren Autounfall.

Im Nahbereich der Grenzen zwischen den Kreisen Warendorf und Gütersloh in NRW kam es am Freitagabend (9. April) zu einem weiteren Unglück: In Sassenberg (Kreis Warendorf) starb ein Mann (51) aus Versmold bei einem Motorradunfall*, nachdem er von einer Kreisstraße abgekommen und gegen einen Strommast geprallt war. Ein schwerer Autounfall ereignete sich auch am Mittwoch (7. April): In Gütersloh-Friedrichsdorf prallte ein Autofahrer mit seinem VW Golf gegen einen Baum und erlitt dabei Verletzungen. Bei der Polizei legte der Mann (42) aus dem Kreis Herford wenig später ein überraschendes Geständnis ab. (*msl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

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