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Staatsanwaltschaft eingeschaltet

Verdacht auf Kindesmissbrauch in Willebadessen – Eltern weiter auf freiem Fuß

In Willebadessen müssen sich die Ermittler aktuell mit einem schweren Fall von Kindesmisshandlung beschäftigen. Einem Elternpaar wird zudem Kindesmissbrauch vorgeworfen. Doch die Verdächtigen befinden sich nicht in Haft.

Von Dario Teschner

In Willebadessen kam es zu einem Polizeieinsatz. Foto: dpa / Google-Maps

+++ Newsticker: Verdacht auf Kindesmissbrauch in Willebadessen +++

Update: 2. April, 10.13 Uhr. Willebadessen – Die Untersuchungen sind laut Staatsanwaltschaft noch nicht vollständig abgeschlossen. In Willebadessen soll ein Elternpaar ihre eigenen Kinder missbraucht haben. Die vier Opfer wurden in Pflegefamilien untergebracht.

Nach dem Polizeieinsatz in Willebadessen wurden Mutter und Vater wieder freigelassen. Den Ermittlern liegt unter anderem eine Anzeige wegen Kindesmisshandlung vor. In einer anderen Strafsache hat ein Vater sein Kind in Detmold eingesperrt und brutal misshandelt. Jetzt sitzt der 34-Jährige ab Montag (25. November) auf der Anklagebank.

Willebadessen: Beweismaterial sichergestellt – Verdacht erhärtet sich

Update: 15.18 Uhr. Die Eltern einer sechsköpfigen Familie in Willebadessen wurden am Mittwochabend, gegen 18.40 Uhr von der Polizei festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen ihre Kinder misshandelt zu haben. Nach Angaben der Beamten wurden zwei Kinder (3 und 13 Jahre) dem Jugendamt des Kreises Höxter übergeben. Zwei weitere Familienmitglieder befinden sich bereits in Jugendhilfeeinrichtungen.

Den Ermittlern liegt ein Anzeige wegen Kindesmisshandlung vor. Zudem gab es konkrete Hinweise auf sexuellen Missbrauch. Dieser soll sich über das Internet abgespielt haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde Beweismaterial sichergestellt. Die Dateien auf den Festplatten müssen jetzt ausgewertet werden.

Die Familie sei erst vor kurzem nach Willebadessen gezogen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Hinweise aus ihrem ehemaligen Wohnort ließen die Eltern auffliegen. Die Behörden schritten sofort ein. Nach ihrer Vernehmung kommen Mutter und Vater zunächst wieder auf freien Fuß. Die Beamten befinden sich jedoch in einem engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft sowie dem Jugendamt. Die Untersuchungen dauern an.

Verdacht auf Kindesmisshandlung in Willebadessen

Erstmeldung: 21. Februar. Wie erst jetzt bekannt wurde, gab es am Mittwochabend (20. Februar) einen Polizeieinsatz in Willebadessen. Die Beamten ermitteln wegen des dringenden Tatverdachts der Kindesmisshandlung. Details zu dem Fall liegen bislang noch nicht vor, berichtet die NW.

Die Kindesmisshandlung in Willebadessen stehe in keinem Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Lügde, heißt es. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Im Laufe des Tages sollen weitere Informationen veröffentlicht werden.

Willebadessen: Details zu der Kindesmisshandlung sind noch nicht bekannt. Foto: Google-Maps (Screenshot)

Weil seine Frontscheibe zugefroren war, hat ein Autofahrer in Willebadessen einen schweren Unfall verursacht. Er hatte eine Fußgängerin übersehen. Die Frau wurde von seinem Wagen erfasst. An einer Schule in Schloß Holte-Stukenbrock sind Eltern schockiert: Ein Mann versuchte, einen 7-jährigen Jungen mit nach Hause zu nehmen.

Zudem machte die Polizei einen schockierenden Fund in einem Mercedes: Die Beamten aus Höxter fanden in dem Wagen in Willebadessen Unmengen Fleisch. Die Lebensmittel waren roh – und ungekühlt.

Ein weiterer Missbrauchsfall in OWL beschäftigt die Behörden: Der Staatsanwaltschaft Paderborn liegt eine Missbrauchsanzeige gegen einen Pfarrer aus Willebadessen bei Höxter vor und die Gemeinde reagierte geschockt, als sie von den Vorwürfen erfuhr.

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