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Unfall

Auto gerät in Gegenverkehr: Beifahrer in Lebensgefahr

Versmold

Mehrere Schwerverletzte hatte ein Unfall im Kreis Gütersloh zur Folge. Auch Kinder befanden sich unter den Verletzten. Eine Person wurde im Wagen eingeklemmt. 

Von Sohrab Dabir

Mehrere Verletzte gab es nach einem Unfall in Versmold am Montag. (Symbolbild) Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Auf der Borgholzhauser Straße in Versmold hat sich am Montagnachmittag (25. Oktober) ein schwerer Unfall ereignet. Ein 39-Jähriger befuhr um 16.30 Uhr die Borgholzhauser Straße in Fahrtrichtung Versmold, als er in einer leichten Rechtskurve plötzlich die Kontrolle über sein Auto verlor.

Der Mann geriet dabei in den Gegenverkehr und prallte frontal gegen den Audi eines Mannes (39) aus Füchtdorf im Münsterland. "Infolge der Kollision gerieten beide Pkw ins Schleudern", berichtet die Polizei Gütersloh. Der Verursacher des Unfalls blieb auf der Fahrbahn und kollidierte schließlich mit dem Anhängergespann eines anderen Fahrzeugs, in dem ein 38-jähriger Fahrer aus Versmold saß.

Unfall in Versmold: Auch Kinder unter den Verletzten

Das Auto des Mannes aus Füchtdorf kam in Folge der Kollision von der Straße ab, stieß gegen einen Straßenbaum und landete letztlich im Straßengraben. Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt, sein Beifahrer (53) wurde durch den Zusammenstoß im Wagen eingeklemmt und schwebt derzeit in Lebensgefahr, so die Polizei Gütersloh.  Die unter fünf Jahre alten Kinder, die im dritten beteiligten Auto saßen, wurden leicht verletzt, der Fahrer hingegen schwer. Rettungskräften brachten die Unfallbeteiligten in Krankenhäuser nach Hamm, Warendorf und Osnabrück.

Neben den Rettungskräften kamen bei dem Unfall in Versmold (Kreis Gütersloh) auch die Feuerwehr sowie ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen eingesetzt, der die Unfallursache klären soll. Sowohl sämtliche Fahrzeuge,  als auch die Handys des Unfallverursachers sowie dessen Beifahrer wurden sichergestellt, berichtet die Polizei weiter. Der entstandene Schaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Zudem bitten die Beamten unter der Nummer 05241/86 90 um weitere Zeugenhinweise zum Geschehen am Montag. 

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