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Vorhersage

Wetter-Warnung: Bis zu Minus 20 Grad und Schnee möglich

Noch herrscht in weiten Teilen Deutschlands eher mildes Wetter. In den nächsten Tagen könnte aber der Winter sein Comeback geben. Die Prognose für OWL.

Von Dario Teschner

Gütersloh – Die Menschen im Norden von Deutschland durften in den vergangenen Tagen bereits etwas Winter-Feeling spüren. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt blieb der Schnee häufig liegen. Auch NRW hat in diesem Jahr schon etwas von der weißen Pracht abbekommen. Das Wetter hatte dazu geführt, dass Orte wie Winterberg und Hellenthal von Tagesausflüglern in Beschlag genommen wurden. Aufgrund der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus* wurden die Skigebiete jedoch von den Behörden geschlossen.

Ehe man sich versah, war der Schnee in den meisten NRW-Städten auch schon wieder verschwunden. In der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) sorgte das Wetter zuletzt für glatte Straßen und massive Verkehrsbeeinträchtigungen. Aufgrund von Blitzeis war es auf der A44 bei Paderborn zu einem Unfall gekommen und Pendler standen lange im Stau. Die Prognosen der Meteorologen für die kommenden Tage und das bevorstehende Wochenende (6./7. Februar) sind zwar noch ungenau und wage, doch womöglich steht uns ein wahrer Wintereinbruch bis ins Flachland bevor.

Region:Ostwestfalen-Lippe (OWL)
Einwohner:2.055.724 (31. Dezember 2019)
Regierungsbezirk: Detmold
Fläche:6.519,97 km²
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Städte und Kreise in OWL: Bielefeld, Kreise Herford, Gütersloh, Paderborn, Höxter, Minden-Lübbecke und Lippe.

Wetter: Warnung vor Schneechaos in Deutschland – wie sind die Prognosen für OWL?

Am 24. Dezember 2020 hätten sich sicher viele Menschen in Gütersloh über weiße Weihnachten gefreut. Doch zuletzt machte sich in NRW mildes Wetter breit, während die Menschen in Norddeutschland bei niedrigen Temperaturen froren. Die beinahe frühlingshaften Witterungsbedingungen könnten aber schon bald Schnee von gestern sein. Die Experten von wetter.com gehen in ihren aktuellen Vorhersagen davon aus, dass die Werte in weiten Teilen Deutschlands am Wochenende drastisch sinken werden.

Von Minus 20 Grad und bis zu 50 Zentimeter Schnee ist in den Prognosen die Rede – das birgt natürlich Gefahren. Dauerfrost und extreme Glätte könnten auch auf den Straßen von Gütersloh für chaotische Zustände sorgen. Je nachdem, wie viel Niederschlag das Wetter mit sich bringt, wäre ein „Schneechaos in Deutschland vorprogrammiert“, berichtet ruhr24.de*.

Wetter: Deutschland droht erneuter Wintereinbruch – Wind spielt entscheidende Rolle

Schon am Freitag (5. Februar) soll die Kaltluft den Osten Deutschlands erreicht haben, prognostizieren die Meteorologen. Die Temperaturen sinken dann in den Dauerfrostbereich. Besonders Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Teile Niedersachsens, Brandenburgs und Sachsen-Anhalts seien nach Angaben der Wetterexperten betroffen. Dort müssten sich die Menschen zuerst auf Glatteis und gefrierenden Regen einstellen, ehe das Tiefdruckgebiet dann auch die Mitte von Deutschland und damit auch Ostwestfalen* in Beschlag nehmen soll.

Am Samstag und Sonntag könnte der Winter dann endgültig nach NRW zurückgekehrt sein. Bis zu 50 Zentimeter Schnee sind am Wochenende möglich. Je nachdem, wie sich das Wetter weiterentwickelt, droht auch OWL und das Münsterland ein Schneechaos*. Wie sich die kalte und die warme Luft in den kommenden Tagen über das Land verteilt, wird dafür ausschlaggebend sein, ob auch die Menschen in Gütersloh ein bisschen Schnee abbekommen oder nicht. Der stürmische Wind wird zudem dafür sorgen, dass sich die ohnehin frostigen Temperaturen noch eisiger anfühlen werden. Sturmtief „Goran“ hatte zuletzt in Bielefeld Schäden angerichtet und der Region anschließend Schnee beschert. (*msl24.de und ruhr24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

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