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Einsatz in Rheine

Wohnwagen angezündet – Mehrere Tiere verbrennen qualvoll

Tragischer Vorfall in Rheine: Bei einem Brand fängt ein Stall Feuer – 14 Tiere können nicht mehr gerettet werden. Jetzt ermittelt die Polizei.

Von Lea Sarah Wolfram

Bei einem Brand in Rheine starben am Mittwoch mehrere Tiere in den Flammen. Foto: dpa

Rheine – Brandalarm am Mittwochabend (27. März): Gegen 20.30 Uhr rückte die Feuerwehr zur Straße "Zum Hellschlag" aus. Dort stand auf einem Grundstück ein Wohnwagen in Flammen.

Das Fahrzeug wurde für die Lagerung von Brennholz genutzt. Das dort ausgebrochene Feuer konnten die Einsatzkräfte aus Rheine zwar löschen – doch tragischerweise waren die Flammen auf den daneben stehenden Stall übergesprungen: Für 14 Tiere kam jede Hilfe zu spät.

Rheine: Wohnwagen brennt – Polizei vermutet Brandstiftung

Zehn Tauben und vier Hühner starben in den Flammen. Personen wurden bei dem Feuer in Rheine nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Nur wenige Tage zuvor entstand in Rheine außerdem ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus – wegen einer Zigarette.

Auf der Straße zum Hellschlag musste die Feuerwehr am Mittwochabend einen brennenden Wohnwagen löschen. Foto: Google Maps Screenshot

Tiere in Rheine gestorben: Zeugen gesucht

Nach einer ersten Begutachtung der Brandstelle an der Straße "Zum Hellschlag" kommt die Polizei zu dem Schluss, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde: "Nach den vorliegenden Erkenntnissen muss von Brandstiftung ausgegangen werden", heißt es in der Pressemitteilung der Polizei Rheine.

Eine Zeugin gab den Ermittlern gegenüber an, dass sie kurz vor Ausbruch des Feuers in der Nähe der Brandstelle einen Lichtschein gesehen habe. Wer weitere Hinweise zu der Brandstiftung geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Rheine zu melden (05971/938 42 15).

Am Tag nach dem Brand sind die Beamten in Rheine mit einem anderen, kuriosen Fall beschäftigt: Dort büxten Rinder aus. Diese liefen auf Straßen und Bahngleise herum – und legten zeitweise den dortigen Bahnverkehr lahm.

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