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Am Hauptbahnhof

Pärchenstreit eskaliert im Zug – dann muss die Polizei eingreifen

Der Hauptbahnhof in Paderborn ist das Revier der Bundespolizei. Am Wochenende gab es dort gleich zwei Einsätze mit Körperverletzung.

Von Stefanie Masuch

Paderborn – Gleich zwei Mal musste die Bundespolizei eingreifen, weil Fahrgäste in Zügen aggressiv wurden. So geriet am Freitag (15. Januar) auf der Fahrt von Köln nach Paderborn ein Paar miteinander in Streit. Der 47-Jährige trat seiner Freundin gegen das Schienbein. Sie reagierte darauf, indem sie ein Pfefferspray aus ihrer Handtasche holte. Damit wollte sie sich gegen weitere Angriffe verteidigen.

StadtPaderborn
Bevölkerung148.126
BundeslandNRW

Pärchen streitet sich im Zug nach Paderborn – dann eskaliert die Situation

Der Mann verdrehte seiner Freundin daraufhin das Handgelenk der Hand, in der sie das Pfefferspray hielt. Dann drückte er auf den Sprühkopf, sodass die 43-Jährige das reizende Gas selbst ins Gesicht bekam. Sie erlitt eine Reizung der Augenschleimhäute. Die Bundespolizei griff in die eskalierte Situation in dem Zug nach Paderborn ein und nahm die Personalien des streitenden Paares auf.

Letztendlich wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 47-Jährigen gestellt. Ihn erwartet ein Strafverfahren. Wie die Bundespolizei Paderborn berichtet, haben die Streithähne jeweils getrennte Heimwege angetreten. Nur zwei Tage später mussten die Beamten in Ostwestfalen* erneut eingreifen – allerdings in einem anderen Fall.

Fahrgast spuckt Zugbegleiterin in Paderborn an – Bundespolizei greift ein

Am Hauptbahnhof Paderborn musste die Bundespolizei am Sonntag (17. Januar) in einem IC von Düsseldorf nach Leipzig eingreifen. Während des Halts dort wurde eine Zugbegleiterin von einem Fahrgast attackiert. Der Mann hatte weder ein Ticket noch einen Personalausweis bei sich, weshalb die Schaffnerin ihn des Zuges verwiesen hatte.

Der 49-Jährige fasste die Maßnahme jedoch nicht gut auf. Als er schließlich in Paderborn aussteigen sollte, beleidigte er die Zugbegleiterin und bewegte sich absichtlich langsam zum Ausgang. Weiter ging die Situation auf dem Bahnsteig: Dort spuckte er der Zugbegleiterin ins Gesicht und auf die Kleidung. Sie alarmierte die Bundespolizei.

Nach Spuck-Attacke am Hauptbahnhof Paderborn: Mann erwartet Strafverfahren

Die Bundespolizei Paderborn griff ein und nahm den 49-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat, in Gewahrsam. Auf der Wache machte der Mann den Beamten gegenüber falsche Angaben zu seiner Adresse. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Leistungserschleichen, falscher Namensgabe sowie Körperverletzung.

Am Bahnhof in Paderborn wurde kürzlich ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt: Er kletterte nachts auf einen Zug, der auf dem Abstellgleis stand. Dabei erlitt er einen heftigen Stromstoß von der Oberleitung. Diese führen bis zu 15.000 Volt. (*msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes)

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