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Unglück auf Antarktis-Tour

Riesenwelle trifft Kreuzfahrtschiff - Gast stirbt

London/Ushuaia (dpa)

Das Unglück ereignet sich, als die «Viking Polaris» vor Argentinien einen Sturm durchfährt. Vier Passagiere werden verletzt. Das Schiff selbst nimmt nur begrenzt Schaden und kann weiterfahren.

Von dpa

Das Kreuzfahrtschiff «Viking Polaris» liegt vor Ushuaia. Beim Aufprall einer gewaltigen Welle auf das Kreuzfahrtschiff auf Antarktis-Tour sind ein Fahrgast getötet und vier weitere verletzt worden. Foto: Cristian Urrutia/telam/dpa

Beim Aufprall einer gewaltigen Welle auf ein Kreuzfahrtschiff auf Antarktis-Tour sind ein Fahrgast getötet und vier weitere verletzt worden. «In tiefer Traurigkeit bestätigen wir, dass ein Gast im Zusammenhang mit dem Vorfall gestorben ist», teilte das Kreuzfahrtunternehmen Viking Cruises am Donnerstag mit.

Die «Viking Polaris» sei am späten Dienstag auf dem Weg in die Stadt Ushuaia ganz im Süden Argentiniens gewesen, als es zu einem «Riesenwellen-Vorfall» gekommen sei, hieß es. Vier Passagiere hätten dabei nicht lebensgefährliche Verletzungen erlitten und seien vom Schiffsarzt behandelt worden.

Laut der argentinischen Zeitung «La Nación» soll das Schiff unter norwegischer Flagge an dem Abend einen starken Sturm durchfahren haben. Beim Auftreffen der großen Welle sei es zu einem Unfall an Bord gekommen, in dessen Folge eine US-Amerikanerin gestorben sei, schrieb das Blatt. Das Unternehmen äußerte sich weder zum Geschlecht noch zur Herkunft des Todesopfers.

Nächste Reise der «Viking Polaris» abgesagt

Der erst kürzlich in Betrieb genommene Kreuzer mit Platz für 378 Gäste trug laut dem Unternehmen nur begrenzten Schaden davon und erreichte am Mittwoch ohne weitere Probleme seine Endstation Ushuaia in Feuerland, der Südspitze Südamerikas.

Die nächste geplante Reise des Schiffe sei nach umfänglicher Überlegung abgesagt worden, teilte «Viking Cruises» mit. «Unser Fokus liegt auf der Sicherheit und dem Wohlergehen unserer Gäste und Crew.» Betroffene Fahrgäste seien direkt informiert worden.

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