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0:4 gegen Leverkusen

Schick schickt Arminia baden – Ärger über Schiri-Entscheidungen

Bielefeld

Mit 0:4 ging Arminia Bielefeld im heimischen Stadion gegen Bayer Leverkusen unter. Frank Kramer regten nach dem Spiel vor allem zwei Szenen auf.

Von Sohrab Dabir

Es war einer dieser Tage, an denen es wenig Diskussionen über den Spielverlauf und die Stärken und Schwächen beider Teams geben konnte. Bayer Leverkusen war am Sonntagabend (3. Oktober) Arminia Bielefeld in allen Belangen überlegen und untermaute seine derzeit starke Form.  Schon früh zeigte die Werkself vor 16.250 Zuschauern in der ausverkauften SchücoArena, wohin die Reise gehen sollte.

Nach einem missglückten Distanzschuss-Versuch von Patrick Wimmer kassierte der DSC den ersten Leverkusener Treffer durch Moussa Diaby. Arminia Bielefeld schien kurz danach die richtige Antwort gefunden zu haben, als Wimmers Geniestreich per Hackenschuss im gegnerischen Tor landete – doch der Unparteiische pfiff den Ausgleich nach Videobeweis aufgrund einer Abseitsstellung von Masaya Okugawa zurück. "Für mich war das 1:1 ein reguläres Tor, da wären wir sofort wieder da gewesen", ärgerte sich DSC-Trainer Frank Kramer über die Entscheidung. 

Arminia Bielefeld chancenlos gegen Bayer Leverkusen

Nur wenige Minuten später klingelte es dann wieder im Tor der Ostwestfalen. "Wenn man dann schnell das zweite Tor nehmen muss, ist das ein Knackpunkt", so Frank Kramer über das 2:0 durch den EM-Torschütenkönig Patrik Schick. Einmal mehr zeigte sich die Arminia in der Offensive relativ harmlos. Nur zwei Schüsse gingen in den 90 Minuten auf das Tor von Bayer-Torwart Lukáš Hrádecký – in den bisherigen sieben Partien kommt der Tabellen-16. nur auf ganze drei Treffer.

Wie man es besser macht, verdeutlichte die Werkself nach dem Seitenwechsel. "Das Dritte Tor war der Killer", sagte Frank Kramer über das 3:0 durch Schick in der 57. Minute. Arminia Bielefeld lief den Großteil des Spiels dem Gegner hinterher. "Natürlich war es hart, die Schnelligkeit Leverkusens zu verteidigen", musste Joakim Nilsson nach der Partie zugeben. Das 4:0 durch Kerem Demirbay sorgte dann noch einmal für Unverständnis beim DSC-Trainer. 

Bielefelds Stürmer Florian Krüger traf Bayers Karim Bellarabi bei einem Zweikampf im eigenen Strafraum mit dem Arm im Gesicht – der Schiri zeigte auf den Elfmeterpunkt. "Ich weiß nicht, wo man seine Hände hin tun muss. Vielleicht sollten wir bei anderen Sportarten fragen, wie man sich drehen kann, ohne seine Hände mitzunehmen", versuchte sich Frank Kramer auf der PK in Sarkasmus zu flüchten. Am deutlichen Ausgang des Spiels hätte eine andere Entscheidung ohnehin nichts geändert. Die Arminia wartet auch nach dem siebten Saisonspiel auf einen Sieg. In zwei Wochen geht es gegen den Tabellennachbarn FC Augsburg. 

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