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1:3 in Gladbach

"Es tut weh": Arminia kassiert erste Niederlage der Saison

Mönchengladbach/Bielefeld

Trotz eines großen Kampfes musste sich Arminia Bielefeld im Sonntagsspiel gegen Mönchengladbach geschlagen geben. Drei unachtsame Minuten kosteten den DSC einen Punkt. 

Von Sohrab Dabir

Arminia Bielefeld wartet auch nach vier Spielen in dieser Saison auf einen Sieg. Gegen Borussia Mönchengladbach musste sich das Team von Frank Kramer am Sonntagabend (12. September) mit 1:3 geschlagen geben.

Der DSC begann die Partie vor 24.5000 Zuschauern – davon 1600 Fans aus Ostwestfalen – forsch und hatte bereits nach wenigen Minuten die erste Möglichkeit zur Führung durch Neuzugang Patrick Wimmer, der die Flanke von Robin Hack jedoch nicht verwerten konnte. Glück hatte Arminia Bielefeld in der 20. Minute, als nach einem Patzer von Joakim Nilsson der Ball im eigenen Netz zappelte – der Schiedsrichter beim Tor von Gladbachs Alassane Plea jedoch auf Abseits entschied.

Borussia Mönchengladbach nutzt Fehler von Arminia Bielefeld aus

Sieben Minuten später folgte dann die Führung für die Borussia durch Lars Stindl (27.), dessen Schuss aus der Distanz von Jacob Laursen noch unglücklich abgefälscht wurde. Dank des ersten Saisontreffers von Masaya Okugawa kurz vor der Pause schöpfte Arminia Bielefeld zum Halbzeitpfiff wieder Hoffnung. In der zweiten Hälfte nutzte die Fohlenelf die Fehler des DSC dann jedoch eiskalt aus. 

Beim 1:2 durch Lars Stindl ließ die DSC-Abwehr den Gladbacher Kapitän frei im Strafraum stehen, beim dritten Gladbacher Treffer zeigte sich die Hintermannschaft von Arminia Bielefeld ebenfals indisponiert. "In der Bundesliga nutzt ein Topteam jeden Fehler aus", sagte Kapitän Manuel Prietl nach dem Spiel, betonte aber, dass das Team keinen schlechten Auftritt im Borussia-Park hingelegt hatte. Dem pflichtete auch Arminia-Trainer Frank Kramer bei: "Wir sind sehr mutig aufgetreten und hatten auch fußballerisch immer Lösungen." 

Die Bielefelder warten nun auch nach dem vierten Spiel in dieser Saison auf den ersten Sieg. "Es tut weh, dass wir mit leeren Händen nach Hause fahren. Aber es war ein guter Auftritt, daran müssen wir anknüpfen", versuchte Kramer positiv nach vorne zu blicken. Am kommenden Samstag (18. September) trifft die Arminia in der SchücoArena auf die TSG Hoffenheim.

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