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Bielefeld im DFB-Pokal

Pokalauftakt in Bayreuth: Bei der Arminia kribbelt es bereits

Bielefeld

Der Ball rollt wieder: Am Samstag steht für Arminia Bielefeld die erste Runde des DFB-Pokals an. Der Gegner aus Bayreuth will die Gäste gehörig ärgern.

Von Sohrab Dabir

Der DFB-Pokal steht vor der Tür. Arminia Bielefeld muss zum Erstrunden-Auftakt zum bayrischen Regionalligisten SpVgg Bayreuth. Die Vorfreude auf das Duell ist auf beiden Seiten groß.

Besonders Frank Kramer dürfte sich freuen, endlich wieder Pokal-Luft schnuppern zu dürfen. Sechs Jahre ist es mittlerweile her, dass der Übungsleiter der Arminia im Wettbewerb vertreten war. Als Coach von Fortuna Düsseldorf schied er 2015 in der zweiten Runde aus. Er weiß also, wie schwer der Weg zum Pokal ist. 

Arminia Bielefeld im DFB-Pokal: Finanzieller Anreiz durchs Weiterkommen

Doch der DSC-Trainer zeigt sich vor dem Auftakt optimistisch. "Wir sind gut vorbereitet, die Spieler konnten die positiven Eindrücke unter der Woche bestätigen. Wir sind körperlich robust und taktisch variabler, da haben alle Spieler gut gearbeitet", zeigte er sich zufrieden mit der bisherigen Trainingsleistung seiner Elf. Die Favoritenrolle ist bei dem Duell klar geregelt. Für Arminia Bielefeld ist ein Weiterkommen Pflicht. "Im Pokal kann man gutes Geld verdienen als Verein, den besonderen Reiz kennen wir hier ja schon", nennt er einen weiteren Anreiz für die Bielefelder, die nächste Runde zu erreichen.

Auch bei Neuzugang Alessandro Schöpft ist die Vorfreude auf den DFB-Pokal groß. "Jetzt merken wir, dass es langsam wieder los geht – das Kribbeln fängt an", sagte der 27-Jährige vor seinem ersten Pflichtspiel für Arminia Bielefeld. Vor allem mit seinen Standards will der ehemalige Schalker für Furore sorgen – und scheint im Training schon einen idealen Abnehmer für seine Flanken gefunden zu haben.

Arminia Bielefeld gegen Bayreuth: Gegner will für Sensation sorgen

"Ball hoch rein, der Fabi steht schon irgendwo", so Schöpf, der mit Fabian Klos zumindest auf dem Trainingsplatz bereits zu harmonieren scheint. Knapp 500 Fans werden Arminia Bielefeld am Samstag (Anstoß: 15.30 Uhr) nach Bayreuth begleiten. 5000 Zuschauer werden insgesamt im Hans-Walter-Wild-Stadion erwartet. Besondere Vorfreude herrscht vor allem beim Underdog. "Das ist ein großes Highlight für uns und wir freuen uns alle auf den Samstag", sagt Timo Rost, Trainer des Regionalligisten, vor dem Pokalduell.

Einen kleinen Vorteil haben die Gastgeber zudem. Fünf Spiele haben sie in der Liga bereits bestritten und sind im Gegensatz zum Bundesligisten schon im Spielfluss. Vier Siege sprangen aus den ersten Partien heraus. Mit dem Selbstbewusstsein aus dem Saisonauftakt erhofft sich die Spielvereinugung für eine Überraschung zu sorgen, von denen es im DFB-Pokal in der Vergangenheit bekanntermaßen reichlich gegeben hat. "An einem guten Tag ist in einem Spiel immer alles möglich, vielleicht sogar die Überraschung. Wir werden viel investieren müssen, um Bielefeld zu schlagen. Wir freuen uns sehr und hoffen, dass wir unseren Fans einen tollen Nachmittag bescheren können", so die Hoffnung des Trainers von Bayreuth. Die Arminia will hingegen eine Erstrundenpleite wie im vergangenen Jahr (0:1 gegen Essen) möglichst vermeiden.

Steht mit der Arminia vor seinem ersten DFB-Pokalspiel: Trainer Frank Kramer Foto: Friso Gentsch/dpa
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