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Nie mehr für den DSC?

Arminia Bielefeld "geschockt" nach schwerer Verletzung von Fabian Klos

Bielefeld

Das Heimspiel von Arminia Bielefeld wurde überschattet von Fabian Klos' schwerer Verletzung. Wird er nie mehr für den DSC auflaufen?

Von Sohrab Dabir

Stuttgarts Sasa Kalajdzic (3.v.r.) holt sich eine Trage, um sie zum verletzten Bielefelder Fabian Klos zu tragen. Foto: Friso Gentsch/dpa

Binnen weniger Sekunden geriet der Abstiegskampf in weite Ferne: Im Heimspiel von Arminia Bielefeld gegen den VfB Stuttgart (1:1) zog sich DSC-Stürmer Fabian Klos eine schwere Kopfverletzung zu, nachdem er kurz vor Spielschluss mit seinem Mitspieler Alessandro Schöpf zusammengeprallt war.

Spieler und Trainer zeigten sich nach dem Vorfall in der SchücoArena gezeichnet: "Da läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Man ist natürlich geschockt, wenn man sowas sieht", sagte DSC-Coach Frank Kramer nach der Partie. Mit einer Trage, die VfB-Spieler Sasa Kalajdzic aufs Feld getragen hatte, musste Fabian Klos vom Platz gebracht werden – unter dem Applaus der Fans sowie sämtlicher Spieler. Wie der Verein am Sonntag (3. April) mitteilte, scheint die Verletzung des 34-Jährigen schwerwiegender zu sein.

Fabian Klos: Nie wieder für Arminia Bielefeld auf dem Platz?

"Arminia Bielefeld muss bis auf Weiteres auf Angreifer und Klub-Ikone Fabian Klos aufgrund einer schweren Kopfverletzung verzichten", hieß es in einem knappen Statement des Bundesligisten. Wie lange der Co-Kapitän ausfallen wird, ist unklar. Jedoch ist zu befürchten, das Fabian Klos nie wieder für die Ostwestfalen wird auflaufen können. Im Februar hatte der Verein verkündet, dass Klos die Arminia im Sommer nach elf Jahren verlassen wird.

Bereits vor neun Jahren hatte Fabian Klos eine ähnlich schlimme Erfahrung machen müssen. Im Oktober 2013 zog sich der Arminia-Stürmer nach einem Zusammenprall bei einem Kopfballduell eine schwere Gesichtsverletzung zu – musste gar am Gesichtsschädel operiert werden. "Hoffen wir einfach, dass es ihm bald wieder gut geht, dass er bald wieder bei uns sein kann, dass er gesund ist", hofft Trainer Frank Kramer, dass es den Bielefelder Rekordtorschützen diesmal nicht so schlimm erwischt hat.

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