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Ärger wegen Rückerstattungen

"Hier arbeiten keine W*chser": Arminia-Sprecher redet Klartext nach Fan-Pöbeleien

Bielefeld

Trotz der Vorfreude auf die neue Saison gab es bei vielen Arminia-Fans viel angestauten Frust. Dabei haben jedoch viele Anhänger das Maß überschritten und Vereinsmitarbeiter übelst beleidigt.

Von Sohrab Dabir

Mitarbeiter von Arminia Bielefeld mussten sich in den vergangenen Tagen Beschimpfungen einiger Fans anhören (Symbolbild). Foto: Friso Gentsch

Eigentlich sollte bei Arminia Bielefeld derzeit Friede, Freude, Eierkuchen herrschen. Immerhin steht der Klub vor seiner zweiten Bundeslisa-Saison in Folge, die er wieder mit Unterstützung seiner Fans bestreiten darf. Zudem steht am Samstag (7. August) das DFB-Pokalspiel in Bayreuth an. 

Doch bevor es zum sportlichen Teil der Pressekonferenz am Donnerstag (5. August) ging, wurde es noch einmal ernst. In den vergangenen Tagen hatte es unter den DSC-Anhängern viel Ärger gegeben. Grund waren unter anderem die teilweise hohen Ticketpreise für die Spiele von Arminia Bielefeld sowie Komplikationen bei der Rückerstattung von Dauerkarten der vergangenen Saison. Dies führte dazu, dass Mitarbeiter der Ostwestfalen am Telefon wüst beschimpft worden waren. 

Arminia Bielefeld: "Es gibt Mitarbeiter, die weinend nach Hause gehen"

Dies nahm Vereins-Pressesprecher Daniel Mucha zum Anlass, ein paar deutliche Worte an die Fans von Arminia Bielefeld zu richten. Ja, der Verein habe vor allem in Sachen Rückerstattung Fehler gemacht. "Wir wollen natürlich wissen, was falsch läuft, wollen lernen und uns verbessern. Was sich aber in den letzten Wochen und Tagen ereignet hat, hat viele Grenzen überschritten", so Mucha weiter.

Frust sei Verständlich, "wenn Dinge nicht so glatt laufen". Jedoch hätte die Art und Weise, wie Mitarbeiter in den vergangenen Tagen am Telefon beschimpft worden seien, ein Maß überschritten, das in der Form nicht mehr zu akzeptieren sei. "Um es ganz deutlich zu sagen: Hier arbeiten keine Arschlöcher, hier arbeiten keine Wichser. Es sind noch ganz andere viel schlimmere Dinge gesagt worden. Es gibt Mitarbeiter, die abends weinend nach Hause gehen. Und das, liebe Arminia-Familie, kann wirklich nicht sein."

Der Pressesprecher des Bundesligisten appellierte an einen sportlich fairen Umgang mit allen Personen im Verein, mit denen die Fans in den kommenden Tagen in Kontakt treten werden. "Weil wir alle gemeinsam für Arminia sind und gemeinsam für Arminia alles tun werden", lauteten die abschließenden Worte von Daniel Mucha zu dem Thema. 

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