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Entscheidung am Dienstag

Omikron auf dem Vormarsch: Arminia Bielefeld drohen erneut Geisterspiele

Bielefeld

Was viele nicht mehr für möglich hielten, scheint wohl doch wieder zurückzukehren: Die Rückkehr der Geisterspiele droht in der Bundesliga. Für Arminia Bielefeld hätte das schwere Folgen.

Von Sohrab Dabir

Die Rückrunde der Bundesliga droht ohne Fans stattzufinden. Foto: picture alliance/Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Vor wenigen Wochen war Samir Arabi noch zuversichtlich. "Ich gehe aktuell nicht davon aus, dass wir nochmal Geisterspiele erleben werden", sagte der Sportdirektor von Arminia Bielefeld noch im vergangenen November. Diese Zuversicht dürfte nun verflogen sein.

Der Vormarsch der neuen Omikron-Variante ist unaufhaltsam. Aufgrund der noch immer hohen Inzidenzen und um die vierte Corona-Welle zu stoppen, wollen Bund und Länder am Dienstag (21. Dezember) neue Maßnahmen beschließen. Neben Kontaktbeschränkungen sieht die Beschlussvorlage auch einen erneuten Ausschluss der Fans in den Fußballstadien vor.

Geisterspiele in der Bundesliga: Arminia Bielefeld gehen Einnahmen flöten 

Spätestens ab dem 28. Dezember sollen demnach Kultur- und Großveranstaltungen wieder ganz ohne Zuschauer stattfinden. Für die Bundesliga bedeutet dies: Wie schon in der vergangenen Saison wird es wohl zur kommenden Rückrunde erneut Geisterspiele geben. Bis zuletzt durfte Arminia Bielefeld sein Stadion zumindest noch zu 50 Prozent füllen. Nun müssen die Anhänger ab dem 8. Januar 2022 wohl wieder vor dem Fernseher Platz nehmen.

Für Arminia Bielefeld könnte dies nicht nur sportlich von Nachteil werden, auch finanziell wird der Bundesligist wohl einen hohen Preis zahlen. Dem sowieso schon nicht auf Rosen gebetteten Verein würden ab der Rückrunde die so wichtigen Zuschauereinnahmen aus den Heimspielen fehlen.

Die Deutsche Fußball-Liga empfiehlt im Hinblick auf die drohenden Geisterpiele daher eindringlich, die Booster-Impfungen wahrzunehmen. "Die Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb analysiert selbstverständlich permanent, das gilt auch in Bezug auf die Omikron-Variante", teilt die DFL gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (SID) mit.

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