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Arminia Bielefeld

Samir Arabi nach Köln? DSC-Sportchef äußert sich und vermeidet klares Bekenntnis

Bielefeld

Vor dem kommenden Bundesliga-Spiel von Arminia Bielefeld gegen die TSG Hoffenheim äußerte sich DSC-Sportdirektor Samir Arabi zu den Gerüchten, er könnte bald zum 1. FC Köln wechseln.

Von Sohrab Dabir

Sportchef Samir Arabi empfindet eine "brutale Identifikation" mit Arminia Bielefeld (Archivbild). Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Eigentlich war Samir Arabi, seines Zeichens Sportdirektor bei Arminia Bielefeld, davon ausgegangen, dass es auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des DSC gegen die TSG Hoffenheim keine Frage an ihn geben würde. Als er dann doch um ein Statement gebeten wurde, musste der 42-Jährige schmunzeln. "Dass das die vermeintlich einzige Frage ist...", sagte er etwas verwundert, bevor er dann doch noch ausholte.

Konkret ging es um die seit Wochen bestehenden Gerüchte, Samir Arabi könnte Arminia Bielefeld schon bald in Richtung Köln verlassen. Dort wird der Posten des Sportchefs seit der Entlassung von Horst Heldt im vergangenen Mai bislang nur interimsweise besetzt. Mit dem DSC-Sportdirektor hätten die Rheinländer einen Nachfolger gefunden, der bereits im kommenden Herbst wechseln soll, so die Gerüchte. Nun äußerte er sich selber zu dem Thema.

Samir Arabi betont "brutale Identifikation" mit Arminia Bielefeld 

"Stand jetzt gehe ich davon aus, dass ich im Dezember noch hier bin", antwortete Samir Arabi auf die Frage, ob er Arminia Bielefeld bald verlassen könnte. Der Sportchef der Ostwestfalen vermied damit bewusst ein klares Bekenntnis zu einer langfristigen Zusammenarbeit mit seinem jetzigen Verein – und das aus gutem Grund, wie er fortführte. "Ich bin kein Freund davon, wenn Spieler nach einem Tor ihr Trikot küssen und vier Wochen später den Verein wechseln", kritisierte Arabi die oft geheuchelte Identifikation im Fußball. 

"Ich glaube trotzdem, dass niemand in Frage stellt, dass ich eine brutale Identifikation mit dem Klub und den Leuten hier habe", stellte Samir Arabi weiter klar. Die Arbeit bei Arminia Bielefeld mache ihm "riesigen Spaß. Und Stand jetzt gibt es auch nichts anderes, worüber man sprechen sollte", versuchte er den Fokus auf das sportliche Geschehen beim Tabellen-14 zu lenken. Bereits rund um das Spiel von Arminia Bielefeld gegen Borussia Mönchengladbach hatte der Sportchef gegenüber DAZN betont, dass man im Fußball nie wisse, was in einem halben Jahr sei. Das Thema scheint also noch nicht abgehakt zu sein.

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