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"Lassen uns nicht aufhalten": Arminia will gegen Hoffenheim Ruhe bewahren

Bielefeld

Der 5. Spieltag der Bundesliga steht an. Im Heimspiel will Arminia Bielefeld gegen die TSG Hoffenheim den ersten Saisonsieg einfahren. Derweil hofft der Verein auf eine baldige volle Auslastung des Stadions.

Von Sohrab Dabir

Vergangene Saison gab es für Arminia Bielefeld zwei Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim. Foto: dpa

Einen Sieg konnte Arminia Bielefeld in der noch jungen Bundesligasaison noch nicht einfahren. Vor der Länderspielpause setzte es bei Mönchengladbach eine deutliche 1:3-Pleite. Doch unruhig ist DSC-Trainer Frank Kramer aufgrund der Ausgangslage keineswegs, wie er auf der Pressekonferenz vor dem kommenden Spiel betonte.

"Wir haben im Heimspiel gegen Frankfurt und gegen Gladbach richtig gut gespielt. Wenn wir das durchziehen und die Intensität beibehalten, dann kommen auch die Punkte", ist sich der Übungsleiter von Arminia Bielefeld vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (18. September) sicher. Sein Team dürfe nur "die Tür nicht zu weit aufmachen" – so wie sie es zuletzt gegen die Borussia getan hatte. 

Arminia Bielefeld gegen TSG Hoffenheim: Druck beim Gegner

Beim Gegner, bei dem es auch aufgrund geringen medialen Interesses gewöhnlich eher ruhig zugeht, schrillen derweil die ersten Alarmglocken. Lediglich vier Zähler konnten die Kraichgauer in den ersten vier Partien einfahren – zuletzt setzte es gegen gegen Mainz 05 eine 0:2-Niederlage. "Wir brauchen Punkte", forderte daher Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld. In der SchücoArena erwartet der Hoffenheimer Coach einen ähnlichen schweren Gegner wie zuletzt. "Sie sind ein ähnlicher Gegner wie Mainz. Bielefeld spielt schnell nach vorn und ist durch die Robustheit auch bei zweiten Bällen sehr gefährlich." 

Ob die angespannte Stimmung bei der TSG von Vor- oder Nachteil für seine Mannschaft sein könnte, vermochte Frank Kramer indes nicht zu beurteilen. "Das kann man erst nach dem Spiel bewerten, ob das gut oder schlecht ist", betonte der Coach von Arminia Bielefeld, der am Samstag eine "spielerisch gute Mannschaft" erwartet. Das Ziel sei es, das Spiel des Gegners unruhig zu machen und ihm zu zeigen: "Wenn wir den Ball haben, dann gehen wir zum Tor und lassen uns nicht aufhalten."

Arminia Bielefeld: Samir Arabi hofft auf volle Auslastung der SchücoArena – und das bald

12.500 Tickets konnte der DSC bislang für das dritte Heimspiel der Saison verkaufen. 180 davon gingen an die Gäste – 1000 Karten sind noch erhältlich. Derweil hofft Bielefelds Sportdirektor Samir Arabi, dass die derzeitige Auslastung von 50 Prozent schon bald erweitert werden könne.

Es gebe berechtigte Hoffnung, dass schon im darauffolgenden Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (3. Oktober) wieder mehr Fans in die SchücoArena können. "Die Konzepte greifen, es gab bei unseren Spielen keine Ausbrüche", sagte der DSC-Sportchef, der den eigenen Anhängern auch seinen Respekt zollte. "Sie gehen alle sehr verantwortungsvoll mit der Situation um." Der Verein sei soweit, die Auslastung in naher Zukunft auszuweiten. Ohnehin gebe es für die Klubs in dieser Frage nur noch eine Richtung. "Wir müssen uns da langsam herantasten, bis wir irgendwann zur vollen Auslastung der Stadien kommen – und das auch relativ zügig", forderte Samir Arabi.

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