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Union gegen Arminia

Voglsammer bereut seinen Wechsel nicht und erwartet "eklige" Bielefelder

Bielefeld/Berlin

Im Sommer wechselte Andreas Voglsammer nach fünf Jahren auf der Alm zu Union Berlin. Jetzt trifft er auf seinen alten Verein.

Von Sohrab Dabir

War auf und abseits des Platzes eine wichtige Figur bei Arminia Bielefeld: Andreas Voglsammer (r.). Foto: Tom Weller/dpa

Die Mitteilungen in der gemeinsamen Whatsapp-Gruppe bleiben in dieser Woche aus. Zwar ist der Kontakt mit seinen Freuden bei Arminia Bielefeld auch nach seinem Wechsel nicht abgebrochen, "aber diese Woche ist ruhiger. Man will ja nicht zu viel verraten", erklärt Andreas Voglsammer vor dem Wiedersehen mit seinen alten Teamkollegen.

Im Sommer wechselte der 29-Jährige nach über fünf Jahren Arminia Bielefeld zu Union Berlin. Der Hauptstadtclub sei "einfach ein, zwei Schritte voraus", begründete er damals den Schritt. Am Samstag (25. September) trifft er erstmals wieder auf seinen alten Verein. Dass es kein Spiel wie jedes andere sein wird, gab der Stürmer vor dem Duell zu. "Es ist schon was Besonderes, ich hatte dort eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit", blickt er auf die fünfeinhalb Jahre auf der Alm zurück.

Arminia Bielefeld bei Union Berlin: Andreas Voglsammer bislang noch unzufrieden mit seiner Rolle

Besonders mit Fabian Klos ist über die Jahre hinweg eine enge Freundschaft entstanden, die auch nach seinem Wechsel bestand hat. Diese Freundschaft wird nun zumindest für 90 Minuten ruhen, denn Andreas Voglsammer ist bei Union zu Beginn der Saison noch nicht richtig in Fahrt gekommen. Erst 87 Spielminuten hat er in den ersten fünf Bundesliga-Partien auf dem Konto.

Immerhin traf der einstige Armine für seinen neuen Arbeitgeber in der Bundesliga erstmals beim 2:4 in Dortmund. "Klar kann man nicht zufrieden sein, wenn man nicht von Beginn an spielt. Ich bin schon mit einem gewissen Anspruch hergekommen. So ehrgeizig bin ich. Das hat sich nicht geändert und wird sich auch nicht ändern", zeigt sich "Vogi" weiterhin kampfeslustig.

Voglsammer warnt vor Arminias Spielweise

Gegen Arminia Bielefeld könnte der Stürmer jedoch einen Startplatz von Beginn an kriegen, sollte Max Kruse (Blessur am Köchel) ausfallen. Was ihn am Samstag (Anstoß: 15.30 Uhr) im Stadion an der Alten Försterei erwartet, weiß Andreas Voglsammer auch. "Es ist eine extrem eklige Mannschaft, unangenehm zu spielen. Sie schalten gut und schnell um, stehen sehr kompakt, bekommen extrem wenig Gegentore, seitdem Frank Kramer da ist", sagt der 29-Jährige über den DSC.

Erst fünf Gegentore ließen die Ostwestfalen in dieser Saison zu, sind bislang aber auch noch ohne Sieg. "Wenn es bei ihnen einschlägt, dann richtig, meist vier oder fünf Mal", verweist Voglsammer auf die einzige Niederlage des DSC in dieser Saison (1:3 gegen Mönchengladbach). Es wird für beide Seiten ein wichtiges Spiel – unabhängig von der persönlichen Bedeutung.

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