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6. Spieltag

Arminia zu Gast in der Hauptstadt: Platzt jetzt endlich der Knoten?

Bielefeld

Die Arminia wartet weiter auf einen Sieg in dieser Bundesliga-Saison. Bei Union Berlin soll es endlich mit dem ersten Dreier klappen. Vor dem Duell äußerte sich Samir Arabi nochmals zum Wechsel von Andreas Voglsammer.

Von Sohrab Dabir

Nur einen Punkt konnte Arminia Bielefeld aus den beiden Duellen der vergangenen Saison gegen Union Berlin mitnehmen. Foto: dpa

Am 6. Spieltag dieser Saison schließt sich für Frank Kramer erstmals der Kreis: Vergangene Saison gab er sein Trainerdebüt für Arminia Bielefeld im Spiel gegen Union Berlin. "Da wurde hart gekämpft", erinnert sich der Coach an das 0:0 am 24. Spieltag der vergangenen Spielzeit zurück. Dieses Mal soll's mehr als nur ein Punkt werden.

Vier Unentschieden hat Arminia Bielefeld nach fünf Partien bereits hinter sich. Ein Sieg fehlt noch auf dem Konto der Ostwestfalen. Der Trainer hat jedoch keine Zweifel daran, dass der Knoten bei seiner Mannschaft schon bald platzen wird. "Die Jungs können das. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich das Ganze positiv entwickeln wird, denn ich sehe, wie wir gemeinsam daran arbeiten", zeigte er sich vor dem Duell bei Union Berlin zuversichtlicht.

Arminia Bielefeld: Was Sportchef Samir Arabi über Voglsammers Wechsel sagt

Eine stabile und "körperlich robuste Mannschaft" erwartet Frank Kramer am Samstag (25. September, 15.30 Uhr) im Stadion an der Alten Försterei. "Sie spielen sehr auf Kontrolle und machen keine wilden Sachen. Uns allen ist bewusst, dass wir mit Union eine große Herausforderung vor der Brust haben, schließlich haben sie nun 19 Mal in Folge zuhause nicht verloren – das ist schon eine Hausnummer", zeigt sich der Coach von Arminia Bielefeld beeindruckt von der Heimstärke des Ostklubs. Für sein Team gelte es daher, "dumme Dinger zu vermeiden" – wie etwa bei den Gegentoren im Spiel gegen Mönchengladbach (1:3).

Interessant wird die Partie auch aufgrund des Wiedersehens mit dem Ex-Arminen Andreas Voglsammer, der den DSC im Sommer nach über fünf Jahren gen Berlin verließ. Trotz Anlaufschwierigkeiten hatte der Stürmer kürzlich betont, seinen Wechsel von Arminia Bielefeld nach Berlin nicht zu bereuen. Und auch Sportdirektor Samir Arabi blickt nicht im Groll zurück. "Vogi hatte einen Vertrag vorliegen gehabt, aber es war völlig legitim von ihm, diesen nicht anzunehmen. Wir sind nicht im Streit auseinander gegangen."  Der 29-Jährige bekomme bei der Union die Chance, international zu spielen, "das darf man dem Spieler dann nicht verübeln, dass er in dem Alter etwas Neues sucht in einer Stadt wie Berlin. Ich gönne es ihm von Herzen", so die warmen Worte des Sportchefs. Auf einen Treffer des Stürmers gegen seinen Klub möchte er dann aber doch lieber verzichten.

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