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Arminia Bielefeld gegen Hertha BSC

Besuch aus der Hauptstadt: DSC muss sich auf alte Stärken besinnen

Der Abschluss des 15. Spieltags steigt bei Arminia Bielefeld: In der SchücoArena erwarten die Ostwestfalen Hertha BSC. Die bisherige Saisonbilanz der Berliner spricht für den DSC.

Von Sohrab Dabir

Bielefeld – Der Auftakt ins Jahr 2021 war für Arminia Bielefeld enttäuschend – da machte Trainer Uwe Neuhaus auch sechs Tage später keinen Hehl draus. „Gegen Gladbach war durch deren Dominanz schnell zu viel Respekt auf dem Rasen“, befand der Coach.

Nach der chancenlosen Niederlage von Arminia Bielefeld gegen die Borussia, soll gegen Hertha BSC am Sonntag (10. Januar) vor allem wieder die defensive Grundordnung der Ostwestfalen stehen. Daran habe das Trainerteam in der zurückliegenden Woche mit der Mannschaft gearbeitet, verriet Uwe Neuhaus. Hoffnung, dass es im zweiten Anlauf des Jahres mit einem Sieg klappt, gibt die bisherige Saisonbilanz beider Teams.

FußballvereinArminia Bielefeld
StadionSchücoArena
TrainerUwe Neuhaus

Arminia BIelefeld gegen Hertha BSC: Berliner bislang ohne Konstanz

Neun der bislang zehn Punkte erzielte Arminia Bielefeld gegen Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte. Der kommende Gegner belegt nach erst vier Siegen den 12. Rang – für Uwe Neuhaus eine kleine Überraschung. „Hertha BSC hat eine richtig gute Mannschaft, die auch immer wieder zeigt, was sie können. Sie gehören eigentlich ein Stückchen weiter oben in die Tabelle.“ Dafür fehlte dem Team von Trainer Bruno Labbadia, der sich im Vorfeld auf die Partie gegen Arminia Bielefeld freute, bislang die Konstanz.

Hertha BSC gelangen in der bisherigen Bundesligasaison bislang noch keine zwei Siege am Stück. Arminia Bielefeld zwar auch nicht – doch in der Hauptstadt sind die Ansprüche von Natur aus nochmal ein wenig größer als in Ostwestfalen*. Am vergangenen Spieltag bezwang der „Big City Club“ den FC Schalke 04 (3:0) – bleibt die Tendenz bestehen, dürfte am Sonntag auf der Alm (Anstoß: 18 Uhr) kein zweiter hinzukommen.

Hertha-Talent Arne Maier wartet bei Arminia Bielefeld noch auf den Durchbruch

Nicht nur für den Berliner Coach wird das Spiel in der SchücoArena ein besonderes. Auch für Arne Maier, der im Sommer als Leihgabe von der Hertha zu Arminia Bielefeld wechselte, wird es vermutlich keine Partie wie jede andere. Bei seinem neuen Verein konnte sich das Talent bislang aus verschiedenen Gründen noch nicht durchsetzen. „Am Anfang kamen immer noch kleine Rückschläge aus seiner Verletzung dazu, dann etwas aus seinem privaten Umfeld. Wenn er langfristig vernünftig trainieren kann, dann wird er auch wieder spielen“, sagte Uwe Neuhaus, der die Trainingsarbeit des 22-Jährigen lobte.

Auch beim Gegner des DSC hält man große Stücke auf das Eigengewächs. „Wir sind von dem Jungen total überzeugt. Arne ist ein Herthaner“, sagte Berlins Sportdirektor Michael Preetz im Vorfeld der Partie in Bielefeld. „Er kann mit seiner Qualität das Spiel entscheidend beeinflussen.“ Er hoffe jedoch, dass der Mittelfeldspieler erst nach dem Duell gegen Arminia Bielefeld seine Stärken unter Beweis wird. Eine große Rolle wird der gebürtige Ludwigsfelder am Sonntag wohl noch nicht spielen.

Definitiv fehlen werden Uwe Neuhaus gegen Hertha BSC Noel Niemann und Andreas Voglsammer. Der Stürmer von Arminia Bielefeld erlitt im Dezember einen Muskelfaserriss und musste nun im Training einen Rückschlag hinnehmen, nachdem sein Pensum in den vergangenen Tagen erhöht wurde. „Die leichtesten Belastungen haben nicht zu einer Verbesserung geführt“, sagte der Coach über Voglsammer, der in der Bundesliga erst zu drei Kurzeinsätzen kam. Dafür könnte sich in Sachen Transfers in diesem Monat noch etwas tun: Der Aufsteiger ist angeblich an einer Verpflichtung von Paderborns Sebastian Vasiliadis interessiert.

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