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0:1 gegen Mönchengladbach

Zahme Arminen chancenlos gegen Fohlen: Kommen jetzt Wintertransfers?

Das neue Jahr brachte Arminia Bielefeld kein Glück. Die Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach war verdient und könnte den DSC im Vorhaben bestärken, auf dem Transfermarkt tätig zu werden.

Von Sohrab Dabir

Bielefeld – Stefan Ortega drückte es nach dem Spiel ganz unverblümt aus: „Es ist immer scheiße zu verlieren, egal ob das jetzt mit Gladbach ein Champions-League-Verein ist oder irgendwer anders“, sagte der Torwart von Arminia Bielefeld nach der Niederlage gegen die Borussia. Das neue Jahr brachte dem Aufsteiger kein Glück und begann mit einer Niederlage.

FußballvereinArminia Bielefeld
StadionSchücoArena
TrainerUwe Neuhaus

Arminia Bielefeld chancenlos gegen Borussia Mönchengladbach

Dabei hatte der DSC in der SchücoArena in Bielefeld noch Glück, dass Stürmer Breel Embolo im ersten Durchgang einige Großchancen für Borussia Mönchengladbach liegen gelassen hatte. Das 0:0 zur Halbzeit war für Arminia Bielefeld, die in den ersten 45 Minuten keinen einzigen Torschuss abgegeben hatten, durchaus schmeichelhaft. „Wir haben zu Beginn einen krassen Unterschied gesehen. Wir sind überhaupt nicht rein gekommen, haben viele Fehler im Defensivbereich gemacht. Gladbach hätte da das Spiel eigentlich schon für sich auf den Weg bringen können“, gab Trainer Uwe Neuhaus nach der Partie zu.

Nach dem Seitenwechsel war das Glück für Arminia Bielefeld jedoch aufgebraucht. In der 58. Minute setzte sich Breel Embolo gegen den an diesem Tag überforderten DSC-Verteidiger Amos Pieper durch und traf zum entscheidenden und überaus verdienten 1:0-Endstand für die Fohlen. „Die klar bessere Mannschaft hat gewonnen. Wir hatten zwei, drei kleinere Chancen. Aber die Gladbacher waren heute ein bisschen zu gut für uns“, musste am Ende auch Cedric Brunner neidlos anerkennen.

Bessert Arminia Bielefeld im Winter nach?

Für die Ostwestfalen* war es an diesem Nachmittag gegen Borussia Mönchengladbach wie so oft in der bisherigen Saison: In Duellen gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte sieht der Aufsteiger keinen Stich. Gegen die ersten zehn Teams in der Bundesligatabelle gab es für den DSC bislang nur einen mickrigen Punkt (beim Auftakt von Arminia Bielefeld gegen Eintracht Frankfurt).

Man könnte es daher als Hoffnungsschimmer sehen, dass Arminia Bielefeld in den restlichen drei Rückrundenspielen gegen Teams aus der unteren Tabellenregion antritt. Gegen die direkten Konkurrenten holte das Team von Uwe Neuhaus neun seiner bisher zehn erzielten Punkte. Am kommenden Sonntag (10. Januar) geht‘s zunächst im Heimspiel gegen Hertha BSC.

Die Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach verstärkte zudem den Eindruck, dass Arminia Bielefeld auf dem Transfermarkt dringend tätig werden muss, um den direkten Wiederabstieg zu vermeiden. Sportdirektor Samir Arabi wollte sich nach dem Spiel noch nicht auf eine Zusage für mögliche Transfers festnageln lassen. Der Abgang von Brian Behrendt in Richtung Braunschweig gibt dem Aufsteiger zumindest etwas finanziellen Spielraum. Bis zum 1. Februar hat Arabi Zeit, sich auf dem Transfermarkt umzusehen. (*msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

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