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Münster gewinnt 3:1

Früher Rückschlag haut Preußen nicht um: Wichtiger Sieg vor dem Spitzenspiel

Im dritten Versuch hat‘s geklappt: Im Nachholspiel am Mittwoch bezwang Preußen Münster den SV Straelen. Nach dem Sieg war der Blick bereits nach vorne gerichtet.

Von Sohrab Dabir

Münster – Die Serie des SCP hält weiter an: Auch im elften Rückrundenspiel bleibt das Team von Sascha Hildmann ungeschlagen. Der Weg dahin war zunächst jedoch etwas holprig. Wie schon zuletzt beim Bonner SC musste Preußen Münster auch gegen den SV Straelen einem Rückstand hinterherherennen.

Am Mittwoch (31. März) hatten die Adler zumindest mehr Zeit, das 0:1 im Preußenstadion zurechtzubiegen. Der Gast vom Niederrhein begann die Partie forsch und setzte den Tabellendritten früh unter Druck. „Wir haben zu lange gebraucht, um ins Spiel reinzukommen“, analysierte Sascha Hildmann im Nachgang die Anfangsphase des Nachholspiels, das Preußen Münster zuvor zweimal wetterbedingt absagen musste.

Deniz Bindemann trifft in seinem ersten Spiel für Preußen Münster

Die Strafe folgte prompt: Nach 17 Minuten brachte Jannis Kübler die Gäste in Führung. Was den SCP-Trainer jedoch noch mehr aufregte, war eine Situation, die sich knapp sieben Minuten zuvor abgespielt hatte. Deniz Bindemann, der gegen Straelen sein Profidebüt feierte, wurde von Straelens Verteidiger im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht. Für den Coach von Preußen Münster eine eindeutige Sache. „Wir hätten einen glasklaren Elfmeter kriegen müssen. Ich war außer mir“, sagte Sascha Hildmann, als sich sein Puls wieder beruhigt hatte.

Der besagte Debütant im Adlerdress war es dann auch, der die Wende zum Guten für Preußen Münster einleitete. Nachdem er sich den Ball von SVS-Verteidiger Sem de Wit geschnappt hatte, lief Deniz Bindemann auf den gegnerischen Torwart zu und vollendete nach 26 Minuten kaltschnäuzig zum Ausgleich. Ein Traum-Einstand für den 18-jährigen Nachwuchsspieler des SCP. „Wir haben Deniz langsam aufgebaut, heute hat er es sehr gut gemacht. Er muss aber noch viel arbeiten“, lobte Sascha Hildmann seinen jungen Schützling nach dem Spiel.

Preußen Münster freut sich auf Borussia Dortmund II

In Torlaune zeigte sich im weiteren Verlauf der Partie vor allem Alexander Langlitz, der mit seinem Doppelpack (37./60.) für den 3:1-Endstand sorgte. „Manche Sachen klappen einfach intuitiv. Das macht echt Bock“, kommentierte der Torschütze seinen Auftritt im Preußenstadion. Bitter für ihn: Dem kommenden Spiel wird er aufgrund seine fünften Gelben Karte nur als Zuschauer beiwohnen können.

Die Regionalliga-Spiele an den bevorstehenden Ostertagen kann Preußen Münster, im Gegensatz zu seinen Konkurrenten, gemütlich vom Sofa aus und im kleinen Kreis der Familie, entsprechend der Corona-Regeln, verbringen. Für den SCP geht es erst am kommenden Mittwoch (7. April) weiter. Dann kommt der Tabellenführer der Regionalliga West ins Preußenstadion. Auch wenn der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund die Meisterschaft wohl nicht mehr streitig gemacht werden kann, ist die Vorfreude auf das Spitzenspiel groß. „Wir tanken jetzt an Ostern Kraft und freuen uns dann auf Dortmund“, sagte Sascha Hildmann.

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