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Ermittlungen

Fanausschreitungen nach Preußen-Spiel - Polizei richtet Hinweisportal ein

Münster/Essen

Bei Auseinandersetzungen nach dem Spiel Preußen Münster gegen Rot-Weiss Essen gab es 30 Verletzte. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren.

Von Dario Teschner

Nach dem Spiel Preußen Münster gegen Rot-Weiss Essen sind bei Fan-Ausschreitungen 30 Menschen verletzt worden. Foto: Friso Gentsch/dpa

Die Polizei Münster hat im Zuge ihrer Ermittlungen zu den Fanausschreitungen im Anschluss an das Regionalligaspiel SC Preußen Münster gegen Rot-Weiss Essen ein Hinweisportal eingerichtet. Über die Plattform im Internet können Bilder und Videos, die das Tatgeschehen oder Ausschnitte daraus wiedergeben, hochgeladen werden.

Die Ermittler hoffen, dass sich Zeugen, die Angaben zu den Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern von Preußen Münster und den Gästefans machen können, hier melden. Auch weitere geschädigte Personen, die sich bislang noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt haben, können dies hier nun tun.

Polizei Münster sucht Zeugen

Münsters Polizeisprecher Jan Schabacker äußerte sich zu den laufenden Ermittlungen so: "Wir gehen davon aus, dass viele Zuschauer per Smartphone Aufnahmen von den Ereignissen gemacht haben". Die Einrichtung des Hinweisportals könnte den Beamten bei der Aufklärung des Falls helfen. 

Bei Facebook wurden bereits Videos hochgeladen, die den Blocksturm der Essener Fans sowie die Ausschreitungen vor dem Preußenstadion zeigen. Die Fahnder hoffen nun auf neue Hinweise. Mögliche Zeugen werden weiterhin gebeten sich beim Polizeipräsidium Münster unter der Rufnummer 0251/ 27 50 zu melden. 

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