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Münster gegen Aachen

Nach dem Last-Minute-Sieg: SC Preußen will die fünf vollmachen

Sieben Spiele erwarten Preußen Münster im März 2021. Das erste steigt am Mittwoch bei Alemannia Aachen.

Von Sohrab Dabir

Münster – Spieler und Trainer des SCP werden seit Samstag (27. Februar) vermutlich gut geschlafen haben. Das spektakuläre 3:2 von Preußen Münster gegen Köln II war auch Tage danach Grund für reichlich Freude und Gelassenheit rund um die Hammer Straße.

Als einziges Team der Regionalliga West hat Preußen Münster alle seine bisherigen Rückrundenspiele gewonnen. Jetzt geht es am Mittwoch (3. März) im Auswärtsspiel gegen die Alemannia aus Aachen (Anstoß: 18 Uhr). Gegen den kommenden Gegner begann im vergangenen Dezember die Serie von mittlerweile sechs Partien ohne Niederlage.

VereinPreußen Münster
TrainerSascha Hildmann
Gründung30. April 1906

Preußen Münster bei Alemannia Aachen: Reise in die Vergangenheit für Sascha Hildmann

„Es ist immer angenehm, wenn man vier Siege in Folge aufweisen kann“, betont Sascha Hildmann vor dem Duell am Tivoli. Für den Coach der Adler wird der Trip zur Grenzstadt auch eine Reise in die Vergangenheit. Von 2000 bis 2002 spielte der Trainer von Preußen Münster für Alemannia Aachen. „Ich hatte dort eine sehr schöne Zeit“, erinnert sich der 48-Jährige an seine 36 Einsätze zurück.

Freundschaftsdienste wird er mit seiner Mannschaft nicht leisten wollen. Den fünften Sieg in Folge hat der SCP-Coach mit seiner Truppe anvisiert. Auch wenn das Thema Aufstieg in diesem Jahr keines mehr sein wird, will er weiter fleißig Punkte sammeln und vor allem die hoffnungsvollen jungen Spieler voranbringen.

„Jugend forscht“ bei Preußen Münster

„Wir haben hier die Jugend hochgezogen, das spricht für Preußen Münster. Die Jungs sind fest in die Mannschaft integriert – da entwickelt sich etwas“, zeigt sich der Übungsleiter zufrieden mit den bisherigen Leistungen von Spielern wie Nicolai Remberg, Dominik Klann und Lukas Frenkert. Vor allem Letzterer machte beim 3:2 gegen die Kölner auf sich aufmerksam.

In letzter Sekunde gelang dem 20-Jährigen der Siegtreffer im Preußenstadion. „Es freut mich total für Lukas“, sagte Sascha Hildmann am Tag vor dem Aachen-Spiel. Kein Wunder also, dass Frenkert auch am Tivoli nach seinem Startelf-Debüt am Samstag erneut das Vertrauen des Trainers bekommen wird. Gegen die Alemannia will der Coach noch auf eine weitere Waffe zurückgreifen: Die Standardsituationen. „Wir erzielen 46 Prozent unserer Tore nach Standards, da sind wir sehr, sehr gut.“

Auch der Gegner ist sich um die Stärke des SCP bewusst. „Das ist nochmal ein anderes Kaliber als in den Spielen zuvor. Da werden wir alles in die Waagschale werfen müssen, um dagegen zu bestehen“, sagt Dietmar Bozek, Trainer von Alemannia Aachen vor dem Spiel gegen Preußen Münster.

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