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Strengere Kontrollen

Heimspiele vor 5000 Preußen-Fans und Maskenpflicht: Neues Konzept von Stadt und Verein 

Münster

Wenn am kommenden Wochenende die Regionalliga losgeht, werden im Preußenstadion strengere Regeln für Besucher gelten. Eine Übersicht. 

Von Sohrab Dabir

Bis zu 5000 Fans dürfen ins Preußenstadion. Dicht gedrängt wie noch vor Corona wird es jedoch nicht zugehen. Foto: Sohrab Dabir/hallo24.de

In wenigen Tagen rollt auch der Ball in der Regionalliga wieder. Nachdem der SCP sein erstes Pflichtspiel im DFB-Pokal bereits absolviert hat, geht es am kommenden Samstag (14. August) wieder um Punkte. An der Hammer Straße empfängt Preußen Münster zum Auftakt Alemannia Aachen. 

Im Vorfeld des Liga-Auftakts kam es am Dienstag (10. August) im Preußenstadion zum Treffen zwischen Vertretern des Gesundheitsamtes und des Ordnungsamtes der Stadt Münster und des SCP. Dort wurden die Hygienemaßnahmen für die bevorstehenden Heimspiele abgestimmt. Dabei ging es auch um das Verhindern von langen Schlangen an der Hammer Straße und die Einhaltung der Maskenpflicht, die beim Pokalspiel von Preußen Münster gegen den VfL Wolfsburg in vielen Teilen nicht eingehalten wurde. Folgende Maßnahmen wurden daher für die bevorstehenden Partien beschlossen:

Neue Regeln für Heimspiele von Preußen Münster

  • Begrenzung der Zuschauerzahl auf 5000: Für die kommenden vier Heimspiele gegen Aachen, Werl Aspe (Westfalenpokal) sowie Lotte und Rödinghausen werden nur 5000 Preußen-Fans ins Stadion dürfen. Dadurch soll ein zu großer Menschenandrang am Einlass sowie im Stehplatzbereich verhindert werden. Zutritt erhalten nur Zuschauer, die geimpft, genesen oder getestet sind. Dies wurde neulich auch auf der jüngsten MPK beschlossen
  • Nur noch personalisierter Vorverkauf: Nur noch zwei Tickets pro Person werden zukünftig für die Haupttribüne oder einen der Stehblöcke des Preußenstadions verkauft. Die Karten sind personalisiert. Das heißt: Vor dem Einlass ins Stadion muss sich jeder Fan ausweisen. Verkauft werden die Tickets nur noch über den Online-Ticketshop und in den Fanshops am Fiffi-Gerritzen-Weg 1 und in den Münster Arkaden.
  • Maskenpflicht im gesamten Stadion: "Im gesamten Stadion, in allen Außenbereichen, allen Zuwegungen und eventuell auftretenden Wartebereichen gilt eine durchgehende Maskenpflicht", teilt Preußen Münster mit. Besonders wegen der Situation in den Stehblöcken, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht durchgängig eingehalten werden kann, sei dies unumgänglich. Ansammlungen an den Verkaufsständen sollen zudem vermieden werden.  
  • Erhöhter Personaleinsatz bei Heimspielen: Bei den kommenden Heimspielen werden deutlich mehr Ordner anwesend sein als sonst. Sie sollen vor allem die Einhaltung der Maskenpflicht kontrollieren. Dem Verein drohen Geisterspiele, sollten sich die Zuschauer nicht an die Regeln halten. Daher bittet der SCP alle Fans, die sich nicht an die Maßnahmen halten möchten, zuhause zu bleiben.
  • Zugang zum Preußenstadion: 120 Minuten vor Spielbeginn wird das Stadion öffnen. Wer für die Blöcke K, L, M, N und O eine Karte hat, nutzt den Haupteingang an der Hammer Straße. Besitzer einer Sitzplatzkarte für die Blöcke A und B kommen über die Zuwegung am Kunstrasenplatz ins Stadion. Die VIP-Plätze und die Blöcke E und F nutzen den Zugang an der Sporthalle Berg Fidel.

Derweil könnte es für Preußen Münster auch im DFB-Pokal weitergehen. Nach dem Wechselfehler des Wolfsburger Trainers in der Verlängerung der Partie, hat der SCP nun offiziell Beschwerde gegen die Wertung des Spiels eingelegt.

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