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DFB-Pokal am Dienstag

Wie Preußen Münster die Pokal-Sensation gegen Hertha plant

Münster

Ein großes Spiel steht für Preußen Münster an: Am Dienstag kommt Hertha BSC zur 2. DFB-Pokalrunde ins Preußenstadion. Der SCP wittert seine Chance.

Von Sohrab Dabir

Die Vorfreude auf das Pokalspiel gegen Hertha ist bei Preußen Münster groß. Foto: Jürgen Peperhowe/WN

Wenn am späten Dienstagnachmittag (26. Oktober) das Flutlicht an der Hammer Straße in Münster angeht, dann wird etwas Besonderes in der Luft liegen – ganz unabhängig vom Spielausgang. Um 18.30 Uhr fällt der Anpfiff zum DFB-Pokalspiel von Preußen Münster gegen Hertha BSC. Beim SCP kribbelt es bereits seit Tagen. 

Dies ist auch Trainer Sascha Hildmann anzumerken. Schon im Bus auf der Rückfahrt von Bonn nach Münster, nach dem  2:1-Erfolg in der Liga über die Rheinländer am Freitag (22. Oktober), sei die Vorfreude bei allen bereits zu spüren gewesen, so der Coach einen Tag vor dem Pokalkracher. "Da hat man schon gemerkt, was da am Dienstag passiert", gibt Hildmann einen Einblick in die Stimmungslage bei Preußen Münster vor dem Hertha-Spiel.

Preußen Münster will gegen Berlin über seine Grenzen gehen

Bei den Fans der Adlerträger wird die Vorfreude ähnlich sein. Endlich steht Preußen Münster wieder auf der großen Fußballbühne, die es im sonst grauen Regionalliga-Alltag eher selten gibt. 11.000 Fans werden zur Zweitruden-Partie des DFB-Pokals im Preußenstadion erwartet. So viele Zuschauer gab es zuletzt vor über zwei Jahren im Derby gegen den VfL Osnabrück. "Das wird eine richtig gute Stimmung. Unsere Fans sind ein Brett und werden uns durchpeitschen", ist sich Sascha Hildmann sicher. Doch auch auf dem Platz muss gegen den Bundesligisten am Dienstag alles stimmen.

"Wir brauchen eine brutal gute Leistung. Wenn du über deine Grenzen gehst und der Gegner nicht seinen besten Tag hat, dann kannst du deine Chance haben", ist sich der SCP-Trainer sicher. Das hat Preußen Münster bereits in der ersten Pokalrunde gegen den VfL Wolfsburg bewiesen, als der SCP den Bundesligisten in die Verlängerung gezwungen hatte. Dank Mark van Bommels kapitalem Wechselfehler steht der Regionalligist nun in der zweiten Runde. Die Partie wird auch Pal Dardai, Trainer von Hertha BSC, aufmerksam verfolgt haben.

Hertha warnt vor starken Preußen – alle Faninfos zum DFB-Pokalspiel

"Das ist ein guter Gegner in einem guten Stadion mit vielen Zuschauern. Die Mannschaft hat aus meiner Sicht das Niveau für die 3. Liga – mit vielen beweglichen Spielern, mehreren Systemen und einem guten Trainer", warnt der Coach der Alten Dame vor Preußen Münster. Denn er weiß, dass vermeintliche Favoriten im DFB-Pokal bereits öfters an Underdogs gescheitert sind. "Es gibt nichts zu unterschätzen", stellte er daher klar. Unterstützung erhält der "Big City Club" zudem von 600 Fans, die aus der Hauptstadt anreisen werden.

Auch sportlich läuft es bei der Hertha nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Bundesliga wieder. Die vergangenen beiden Partien konnten die Berliner gewinnen und haben sich in der Tabelle auf Rang zehn hochgearbeitet. Dennoch macht Sascha Hildmann deutlich, dass Preußen Münster im eigenen Stadion sein Spiel durchsetzen will. "Wir wollen Fußball spielen. Wir sind nicht die Mannschaft, die sich mit zehn Mann vor den Sechszehner keilt und dann hofft. Berlin ist ein brutal guter Gegner, aber wir wollen denen schon auf die Nerven gehen."

Wer das DFB-Pokalspiel zwischen den Preußen und Hertha nicht im Preußenstadion verfolgt, kann die Partie entweder live bei Sky (Kanal 6), oder als Zusammenfassung ab 22 Uhr in der Sportschau im Ersten sehen. Weitere wichtige Informationen für die Fans:

  • Einlass: ab 17 Uhr über vier verschiedene Eingänge (Hammer Straße, Kunstrasenplatz, Berg Fidel, Gästeeingang).
  • 2G-Regel: Nur geimpfte und genesene Personen erhalten Zutritt zum Stadion. Ein negativer Test ist nicht mehr ausreichend.
  • Verkehrssituation und Parkplätze: Aufgrund des hohen Zuschaueraufkommens und des Feierabendverkehrs wird mit Verkehrsproblemen rund um die Hammer Straße gerechnet. Wegen der begrenzten Parkplätze vor Ort wird abgeraten, mit dem Auto zu kommen. Die Eintrittskarte gilt als Bustickets vor und nach dem Spiel.
  • Maskenpflicht: In allen Stadionbereichen gilt weiterhin die Maskenpflicht. Am eigenen Sitz- oder Stehplatz kann sie abgenommen werden.
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