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  5. Preußen Münster: Pokalgegner VfL Wolfsburg löst keine Jubelstürme aus

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DFB-Pokalauslosung

Wolfsburg kommt ins Preußenstadion – doch die Freude hält sich in Grenzen

Münster

Losfee Thomas Broich machte es spannend: Als einer der letzten Vereine zog der ehemalige Profi Preußen Münster aus dem Topf für die erste DFB-Pokalrunde. Doch von großer Begeisterung war danach nicht viel zu spüren. 

Von Sohrab Dabir

Die vierwöchige Pause endete für Trainer und Spieler des SC Preußen Münster am Sonntag (4. Juli) um 16 Uhr. Dann bat Sascha Hildmann zum ersten Training der Saison – und knapp 300 Fans schauten sich die öffentliche Einheit im Preußenstadion live an.

Unter großem Applaus kamen die Spieler ins Stadion. Beim öffentlichen Training von Preußen Münster wurden auch erstmals die Neuzugänge Jan Dahlke, Marvin Thiel, Thorben Deters und Henok Teklab vorgestellt. Besonders spannend wurde es dann ab 18.30 Uhr mit Beginn der Auslosung der 1. DFB-Pokalrunde.

Preußen Münster gegen Vfl Wolfsburg im DFB-Pokal

Gemeinsam mit den Fans schauten sich die Kicker des SCP die ARD-Übertragung auf der Leinwand im Preußenstadion an. Losfee Thomas Broich ließ alle Beteiligten an der Hammer Straße dann auch noch ein wenig warten. Erst um 19.03 Uhr zog der ehemalige Profi die Preußen-Kugel, die von DFB-Vize Peter Frymuth vorgelesen wurde.  

Einen echten Kracher hatten sich vermutliche viele gewünscht – so wie vor sieben Jahren, als Preußen Münster beim letzten Auftritt im DFB-Pokal auf den FC Bayern traf. Zwar bekam der Regionalligist mit dem VfL Wolfsburg auch ein dickes Kaliber für die erste Augustwoche zugelost, der Champions-League-Teilnehmer löste jedoch keine Jubelstürme aus.

Preußen Münster will nach Bremen erneut einen Bundesligisten rauskegeln

Bereits 2010 trafen die Adler auf den Werksklub im DFB-Pokal und unterlagen damals 1:2. Zudem ist der VfL Wolfsburg kein Traditionsclub vom Schlage Borussia Dortmund oder FC Schalke 04, der bei Fußballfans große Begeisterung auslöst und die Menschenmassen anzieht. Dementsprechend nüchtern fiel dann auch die Reaktion von Trainer Sascha Hildmann aus: "Wir spielen gegen einen Bundesligisten, das ist schon mal sehr gut. Und mir ist es als Trainer schon mal gelungen einen Erstligisten rauszuwerfen, vielleicht schaffen wir das jetzt noch mal mit Preußen." 

Bei den Fans löste die Auslosung gemischt Gefühle aus. Da waren diejenigen, die sich über den VW-Klub freuen konnten: "Der VfL Wolfsburg, ein Spitzen-Erstligist, ist ein hoch attraktiver Gegner für den SC Preußen im DFB-Pokal. Gratulation! Das kann eine Partie werden wie damals gegen Werder Bremen." Andere hingegen machten aus ihrer Enttäuschung keinen Hehl, wie dieser SCP-Fan:

"Was ein Pech. Da ist man mal wieder im Pokal dabei und schwupps, zieht man nach Hoffenheim den unattraktivsten Bundesligisten, den man sich vorstellen kann." Im Laufe der Woche will der Verein Informationen zum Ticketkauf und zur zugelassenen Zuschauerzahl preisgeben. 

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