1. www.hallo24.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Preußen Münster will gegen Aachen zum Partycrasher werden

  6. >

Preußen Münster gegen Alemannia

Sascha Hildmann verlangt Tore und will gegen Aachen zum Partycrasher werden

Ob die Spieler von Preußen Münster besinnliche Weihnachten erleben werden, hängt auch von den nächsten beiden Partien ab. Gegen Alemannia Aachen hat der SCP-Trainer eine klare Vorgabe.

Von Sohrab Dabir

Münster – Kurz vor Weihnachten scheint Preußen Münster ein wenig die Luft auszugehen. Seit vier Spielen ist das Team von Sascha Hildmann mittlerweile sieglos – die bislang längste Negativserie dieser Regionalliga-Saison. Ob die bevorstehende Winterpause nun zu spät komme, sei für den Coach unerheblich.

„Über die Pause denke ich noch gar nicht nach. Wir haben jetzt noch diese zwei Spiele und die wollen wir erfolgreich gestalten“, sagte der Coach vor dem Heimspiel im Preußenstadion am Mittwoch (16. Dezember). Zu Gast ist Alemannia Aachen, die zwar tabellarisch derzeit im Niemandsland stecken, jedoch auch noch einige Spiele weniger haben als die Konkurrenz im oberen Tabellenfeld.

VereinPreußen Münster
StadionPreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Preußen Münster zu harmlos in der Offensive

Bei den Gastgebern stockt der Motor derzeit vor allem in der Offensive. Schon öfter hat Sascha Hildmann in der jüngsten Vergangenheit die Harmlosigkeit im Torabschluss moniert. „Es ist immer das Gleiche“, sagte er nach dem 1:2 von Preußen Münster gegen Gladbach II. Die guten Möglichkeiten, die sich der SCP erspielt, werden häufig leichtfertig vergeben.

Bei der jüngsten Pleite von Preußen Münster in Oberhausen machte eine Rote Karte von Innenverteidiger Roshon van Eijma dem Vorhaben, einen Dreier einzufahren, einen Strich durch die Rechnung. Nur ein Tor gelang den Adlern in den vergangenen vier Partien. Die Marschroute ist für Sascha Hildmann vor der Partie in Münster daher eindeutig: „Ich verlange von meiner Offensive Tore, da sind wir aktuell zu weit weg. Wenn die Spieler den nächsten Schritt gehen wollen, müssen sie diese Qualität an den Tag legen“, so seine deutlichen Worte.

Dass Mittelfeldspieler Alexander Langlitz bislang die meisten Treffer für Preußen Münster erzielte (5), spricht Bände für die Harmlosigkeit der SCP-Offensive. Stürmer Joel Grodowski, der bislang vier Treffer beigetragen hat, wird sein Torekonto gegen Alemannia Aachen nicht weiter auffüllen können. Der 23-Jährige fehlt am Mittwoch (Anstoß: 18 Uhr) genauso wie Jules Schwadorf und Dennis Daube.

„Dinger einfach reinmachen“: Preußen Münster will den Sieg gegen Aachen

Zählen kann der Coach von Preußen Münster indes wieder auf Marcel Hoffmeier und Joshua Holtby, der bis vor zwei Jahren noch beim kommenden Gegner kickte. „Aachen macht jedes Jahr das Beste aus ihren Möglichkeiten und kriegt trotz finanzieller Schwierigkeiten immer eine gute Truppe zusammen“, sagte er vor dem Aufeinandertreffen gegen seinen Ex-Klub, der an diesem Mittwoch sein 120. Bestehen feiert.

Sascha Hildmann stimmt sein Team auf die Partie gegen Alemannia Aachen ein. Foto: Jürgen Peperhowe/WN

Genau wie Holtby erwartet Sascha Hildmann im Preußenstadion einen ähnlichen Gegner wie zuletzt Rot-Weiß Oberhausen. „Sie haben eine gute spielerische Struktur und versuchen viel über die Sechs zu lösen. Zudem haben sie mit Hamdi Dahmani einen sehr guten Stürmer für diese Liga“, warnte der Coach vor den Stärken des Gegners und hofft natürlich, durch einen Sieg zum Partycrasher für die Gäste zu werden. Kurz vor dem Weihnachtsfest wünscht sich der Trainer von Preußen Münster vor allem eines: Tore. „Wir müssen die Dinger einfach reinmachen“, lautet seine klare Forderung.

Startseite