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  5. Preußen Münster: Enttäuschung nach der ersten Niederlage des Jahres

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1:2 bei Wegberg-Beek

Müde Preußen müssen sich 2021 erstmals geschlagen geben

Dann ist es doch noch passiert: Preußen Münster hat sein erstes Spiel in diesem Jahr verloren. Müde wirkten die Spieler nach den anstrengenden vergangenen Wochen.

Von Sohrab Dabir

Münster – Es war keine einfache und auch eine ungewohnte Rückreise für den Tross von Preußen Münster aus dem beschaulichen Dörfchen am Niederrhein. Nach 18 unbezwungenen Regionalliga-Spielen musste sich der SCP am vergangenen Samstag (15. Mai) erstmals wieder geschlagen geben. Dementsprechend gedämpft war auch die Stimmung nach dem 1:2 bei Wegberg-Beek.

„Wenn wir die Grundtugenden nicht an den Tag legen, können wir auch nicht gewinnen“, sagte Gerrit Wegkamp nach der ersten Saisonniederlage für Preußen Münster im Jahr 2021 selbstkritisch. Dass die erste Niederlage nach so langer Zeit ausgerechnet gegen den Tabellen-16. kam, hätten vor dem Spiel vermutlich nur die Wenigsten erwartet.

VereinPreußen Münster
StadionPreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Preußen Münster zeigte sich müde gegen Wegberg-Beek

Doch der Gastgeber fuhr schon von Beginn an seine Krallen aus und ließ dem SC Preußen Münster keine Luft zum Atmen. Mit aggressivem Spiel beackerte Wegberg-Beek dem Favoriten aus Westfalen. Die Adler kamen im ersten Durchgang zwar zu einigen Chancen durch Alexander Langlitz und Simon Scherder – so richtig ins Spiel kam der Absteiger jedoch nie. Der Leistungsabfall erfolgte dann nach dem Seitenwechsel.

„Wir haben den Gegner mit vielen Fehlpässen stark gemacht. Die Leichtigkeit war etwas weg“, analysierte Trainer Sascha Hildmann den Auftritt seiner Elf in Durchgang zwei. Zudem bemerkte er, dass die vergangenen Wochen mit vielen Spielen auch bei seinen Spielern Tribut gezollt haben. „Wir waren müde im Kopf und in den Beinen nach den vielen Englischen Wochen“, so der Coach von Preußen Münster.

Preußen Münster am Mittwoch im Westfalenpokal-Halbfinale

Kurz vor Abpfiff sorgte Wegbergs Yannik Leersmacher mit dem 2:1 für das entscheidende Tor und die erste Niederlage für Preußen Münster seit dem 1:2 bei Mönchengladbach Anfang Dezember, nachdem der SCP eine gegnerische Ecke nicht verteidigt bekommen hat. „Wir müssen diese harte Lektion jetzt lernen. Es tut schon sehr weh, weil wir die Serie fortführen wollten. Aber die Niederlage bringt uns nicht um“, betonte Gerrit Wegkamp.

Ohnehin geht es für Preußen Münster sportlich in dieser Regionalliga-Saison um nichts mehr. Der Blick gilt nun dem kommenden Mittwoch (19. Mai): Beim Drittligisten SC Verl tritt Preußen Münster im Halbfinale des Westfalenpokals an (Anstoß: 18 Uhr). „Da wollen wir für eine Überraschung sorgen“, blickte Sascha Hildmann bereits voraus.

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