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2:1 gegen Fortuna Düsseldorf

Sie können‘s doch: Preußen besiegen erstmals ein Spitzenteam

Im heimischen Stadion bleiben sie weiter eine Macht: Preußen Münster hat gegen Fortuna Düsseldorf II auch das sechste Heimspiel der Saison gewonnen. Zeit zum Feiern bleibt jedoch keine.

Von Sohrab Dabir

Münster – An Selbstvertrauen scheint es Joel Grodowski nicht zu mangeln. Nach dem 2:1-Erfolg ließ der Stürmer vor dem Vereinsmikrofon noch einmal seinen Führungstreffer gegen die Zweite von Fortuna Düsseldorf Revue passieren. „Den ersten Kontakt mache ich brutal“, sagte er und musste danach selber schmunzeln.

Doch er versicherte: „Ja das muss ich sagen, der war nicht schlecht. Das haben die anderen auch gesagt“, so der 22-Jährige über sein viertes Saisontor für Preußen Münster. Unrecht hatte er nicht – sein Treffer in der 26. Minute nach Zuspiel von Nicolai Remberg war in der Tat technisch anspruchsvoll. Da ist ein wenig Eigenlob auch mal in Ordnung.

VereinPreußen Münster
StadionPreußenstadion
TrainerSascha Hildmann

Preußen Münster zeigt „Mentalität und Leidenschaft“

Beim 2:0 der Adler von Alexander Langlitz war der gebürtige Selmer erneut beteiligt und verdiente sich daher Bestnoten. Ein „geiles Gefühl“ sei es, so Grodowski, endlich gegen ein Topteam der Regionalliga gewonnen zu haben. Zuvor musste sich Preußen Münster Tabellenführer Essen sowie Borussia Dortmund II und der Zweiten des 1. FC Köln jeweils geschlagen geben.

„Mentalität und Leidenschaft“, so SCP-Trainer Sascha Hildmann, seien am Ende ausschlaggebend dafür gewesen, dass Preußen Münster am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf das erste Spiel in dieser Saison gegen eine Mannschaft aus den oberen Tabellenregionen gewonnen hat. Zwar brachten die Rheinländer den Gastgeber mit dem Anschlusstreffer in der 84. Minute noch einmal in Bedrängnis – den Sieg konnten die Adler jedoch letztlich über die Zeit retten.

Bei Preußen Münster überzeugen erneut die jungen

Vor allem die jungen Wilden in den Reihen des Absteigers überzeugten im Preußenstadion. Mit Dominik Klann und Naod Mekonnen verfügt Sascha Hildmann über einen starken Verbund im defensiven Mittelfeld. „Gegen Lippstadt haben sie es schon super gemacht und jetzt war es nochmal ein Schritt nach vorne. Ich glaube, solche Spiele sind auch wichtig für die Entwicklung der Jungs“, sprach Kapitän Julian Schauerte den jungen Spielern von Preußen Münster ein Sonderlob aus.

Im heimischen Preußenstadion ist der SCP in dieser Saison eine Macht. In allen sechs Partien an der Hammer Straße ging Preußen Münster als Sieger vom Feld. Am kommenden Mittwoch (25. November) wartet bereits die nächste Fortuna auf das Team von Sascha Hildmann – dieses Mal die aus Köln. Dort wollen die Adler auch ihre Auswärtsbilanz (acht Spiele, elf Punkte) weiter aufbessern.

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