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Costa Rica Rundreisen - nachhaltiges Reisen im Naturparadies

Das einmalige Tropenparadies Costa Rica liegt nach wie vor abseits von Massentourismus und großen Hotelketten. Kleine Hotels, Ferienresorts, die sich der Landschaft angepasst haben und Ferienwohnungen oder Hütten im Regenwald haben sich den Belangen für Natur und Umweltschutz verschrieben.

Aschendorff Medien

Foto: stock.adobe.com

Costa Rica Reisen sind Ferien für Individualisten. Alternativ dazu zeigen geführte Rundreisen durch Costa Rica auf respektvolle Weise vor der atemberaubenden Natur und der artenreichen Tierwelt die Schönheiten dieses mittelamerikanischen Landes.

Wandern rund um Bergketten mit aktiven Vulkanen

Kaum zu glauben, dass Costa Rica mit einer Fläche, die nicht größer ist als die Schweiz, Heimat von vier Prozent der Flora und Fauna der gesamten Welt ist. In zahlreichen Nationalparks wird Nachhaltigkeit und Naturschutz großgeschrieben. Nördlich der Hauptstadt San José liegt der Nationalpark "Vulkan Arenal". Seinen Namen hat er von dem Vulkan Arenal. Er gehört mit seinen 1670 Metern Höhe zu den kleineren Vulkanen. Er ist allerdings einer der aktiven Vulkane und sein Aussehen entspricht dem typischen Bild, das wir von Feuerbergen haben.

Wanderrouten führen durch das Vulkangebiet. Westlich des Arenal liegt der größte Binnensee Costa Ricas, die Lagune Arenal. Die Wege führen durch dichtes Grün und bieten immer wieder grandiose Ausblicke auf den See und den Berg. Andere Wanderrouten erkunden den erloschenen Vulkan Cerro Chato.

Zur Erholung und Entspannung gibt es dann ein Bad in der Laguna Arenal oder in einer der heißen Quellen, die aus dem Vulkan Arenal entspringen.

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Begegnung mit der Tierwelt in Costa Rica

Ein Highlight für Naturliebhaber sind die Naturreisen in die Nationalparks von Costa Rica. Eines der imposantesten und zugleich wichtigsten Schutzgebiete ist der Tortuguero Nationalpark an der nördlichen Karibikküste Costa Ricas. Tiere, die teilweise bereits vom Aussterben bedroht sind, wie beispielsweise die Meeresschildkröten, kommen hierher, um ihre Eier geschützt abzulegen. Später ziehen die Eltern dann mit ihren Jungtieren wieder hinaus ins Meer.

Ein besonderer Tipp ist, mit einem Boot über die Wasserwege des Nationalparks zu fahren. Vom Wasser aus lassen sich die Faultiere in den Baumkronen, die Tukane und Kaimane, die Brüllaffen und die unzähligen Vogelarten hervorragend beobachten und die Tiere werden nicht gestört oder aufgescheucht.

Wanderer können den Nationalpark auch zu Fuß erkunden. Wegen mancher giftiger Tiere ist es jedoch ratsam, solche Wanderungen besser mit einem Guide zu unternehmen.

Abenteuer und Aktivitäten

Nachhaltig Reisen bedeutet, mit Respekt und Achtung vor Mensch und Natur, die Begegnung zu suchen. Es besagt nicht, dass auf Ausflüge, Besichtigungen und Aktivitäten verzichtet werden muss. Erfahrene Guides geben Tipps und Ratschläge zu aufregenden Abenteuern und unvergesslichen Erlebnissen.

Canopy-Touren zählen sicher zu den spektakulärsten Arten, die dichten Regenwälder auf abenteuerliche und spannende Weise zu erleben. In luftiger Höhe geht es an einem Seil von Baumwipfel zu Baumwipfel und über tiefe Schluchten hinweg. Oder der Weg führt mit geschulten Guides über den vierzig Meter langen Skywalk und verschiedene schwankende Hängebrücken.

Wagemutige bekommen damit einen Eindruck über die Nebelwälder von Monteverde und die weite Waldlandschaft. Das Dorf Monteverde liegt auf einer Höhe von 1400 Metern in den Bergen der Sierra de Tilaran. Die Wälder sind Heimat von über 2500 Pflanzenarten und unzähligen Tieren.

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Geheimtipp für Naturliebhaber und Entdecker

Auf der Suche nach echten Urwalderlebnissen geht es in das Regenwaldgebiet von Boca Tapada. Im Norden des Landes am Rio San Carlos trifft man kaum auf Touristen. Der tropische Regenwald bestimmt das Leben. Er ist der Lebensbereich der Großen Soldatenaras und der Grünen Ara-Papageien. An Land begegnen dem Besucher die leuchtend rot-blauen Pfeilgiftfrösche, verschiedene Affenarten, Faultiere und manchmal Tapire. Im Wasser begleitet ab und zu auch einmal ein Krokodil die Bootstour.

Abenteuer am Pacuare Fluss lassen den Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen. Der Fluss schlängelt sich durch den tropischen Regenwald. An einigen Stellen gibt es gefährliche Schwellen, Stromschnellen und Wasserfälle, die ein perfektes Revier für Wildwasser-Rafting darstellen. Wird das Wasser wieder ruhiger, zeigt sich die Natur rechts und links vom Fluss paradiesisch schön.

Weiter südlich bietet der Nationalpark Cahuita an der karibischen Küste Gelegenheit, Affen, Faultiere und Waschbären in freier Wildbahn vom schneeweißen Palmenstrand aus zu beobachten.

Costa Rica Reisen an die Pazifikküste

Meeresbewohner aus der Nähe zu betrachten, ist immer ein aufregendes Erlebnis. An der zentralen Pazifikküste ist der Nationalpark Marino Ballena der ideale Ort, um zwischen Juli und Oktober Buckelwale und verschiedene Delfinarten aus kurzer Entfernung zu sichten. Zwischen einer Felsformation und auf einer vorgelagerten Sandbank tauchen die Meeresriesen auf, um ihren Fortpflanzungszyklus zu vollenden.

Unberührt und wild geht es im Corcovado Nationalpark an der pazifischen Südküste zu. Einhundertvierzig Säugetiere wie Jaguare, Ozelots, Pumas, Tapire und Affen leben hier gemeinsam mit dreihundertfünfzig Vogelarten, Insekten und Reptilien. Dichte Mangrovenwälder, Nebelwälder und Feucht- und Bergwälder überziehen das Gebiet.

Geführte Naturreisen erschließen den Nationalpark mit Wandertouren und Bootstouren. Vor den unberührten Stränden sind Tauchgänge zu fabelhaften, bunten Unterwasserwelten absolute Highlights.

Unvergessliche Tage am Meer

Sandstrand so weit das Auge reicht. "Pura Vida" das Lebensmotto der Costa Ricaner - "Das pure Leben" oder sinngemäß "nichts als Leben".

Das Land ist durch seine zukunftsorientierte Umweltpolitik und aufwendige Aufforstungsprogramme das fünftgrünste Land der Welt. Das Bildungs- und Gesundheitssystem dient als Vorbild für Lateinamerika. Erwiesen ist ebenso, dass die Menschen dadurch länger und vor allem gesünder leben. Wen wundert dann noch die Lebenseinstellung "Pura Vida", die dem Besucher überall und zu jeder Tageszeit begegnet.

Rundreisen durch Costa Rica tragen dem Bedürfnis aktiver Urlauber Rechnung und bieten neben den Naturerlebnissen in gleicher Weise auch Entspannung und Stranderholung.

Bestes Beispiel dafür, nachhaltige Reisen mit Relaxen und sportlichen Aktivitäten zu verbinden, ist der hübsche Badeort Santa Teresa an der Pazifikküste auf der Halbinsel Nicoya. Künstler. Wellenreiter und Strandurlauber haben dem Ort eine entspannte pura vida Atmosphäre verliehen. So kommt es nicht von ungefähr, dass das Magazin Forbes den Strand von Santa Teresa zu dem schönsten der Welt gewählt hat.

Yoga am Strand, Wellenreiten oder mit den Pferden und den Wellen um die Wette galoppieren - für jeden gibt es das richtige Angebot. Oder einfach ganz entspannt in der Hängematte ein Buch lesen und das Leben genießen.

Das benachbarte Naturschutzgebiet Cabo Blanco lockt zu gemütlichen Bootstouren zwischendurch. Oder es wird ein Tagesausflug zu den vierzig Minuten entfernten Montezuma-Wasserfällen geplant. Neben den Wasserfällen bieten sich Möglichkeiten zu schwimmen oder für ein Picknick an einem schönen, schattigen Plätzchen.

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Wellness in Costa Rica

Das Zauberwort für Wellness während einer Costa Rica Reise heißt Rincon de la Vieja. Wo der tropische Trockenwald aus dem Süden auf den feuchten Regenwald im Nordosten trifft, liegt der aktive Schichtvulkan Rincon de la Vieja. Auf einer Höhe von 800 Metern breitet sich ein weites vulkanisch aktives Feld aus. Hier gibt es keine Pflanzen, dafür aber Schlammtümpeln, die leise vor sich hin blubbern. In heißen Thermalbächen erholen sich die müden Glieder vom Alltagsstress. Zwischen Steinfelder schießen Geysire empor und haben sich Schwefel-Fumarole gebildet.

Costa Ricas Hauptstadt San José

Bei all der Schönheit, die das Land zu bieten hat, sollte die Hauptstadt San José nicht vergessen werden. Ein Streifzug durch die Stadt offenbart, dass die Hauptstadt nicht gerade zu den schönsten Städten in Mittel- oder Südamerika gehört. Aber einige interessante Museen, Parks, National-Theater und die Kathedrale "Cathedral Metropolitana de San José" sind einen Besuch wert.

Sanfter Ökotourismus und die Vielfalt der Landschaft und deren Möglichkeiten laden ein, das Naturwunder Costa Rica zu besuchen.

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