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Eilsitzung einberufen

SPD rudert zurück: Platz in Bielefeld wird doch nach totem Soldaten benannt

Es war ein großer Aufschrei: Die SPD Bielefeld stellte sich gegen eine Platzumbenennung zu Ehren des getöteten Bundeswehrsoldaten Martin Augustyniak. Doch nun kommt alles anders.

Von Sven Haverkamp

  • Ein Platz in Bielefeld sollte zu Ehren Martin Augustyniak umbenannt werden.
  • Augustyniak rettete einen Kameraden und starb dabei.
  • Die SPD stellte sich jedoch gegen die Umbenennung – bis vor Kurzem.

Bielefeld – Eigentlich war alles beschlossen: Die Bezirksvertretung in Bielefeld-Brackwede hatte beschlossen, einen Platz zu Ehren des gefallenen Bielefelder Bundeswehrsoldaten Martin Kadir Augustyniak umzubenennen. Auf dem Platz steht bereits seit 2019 eine Marmorbank mit dem eingravierten Namen des 2010 verstorbenen Soldaten. Doch die SPD-Fraktion hatte plötzlich doch ihre Zustimmung verweigert. Die Entscheidung der Partei wurde stark kritisiert.

StadtBielefeld
Einwohner333.090
BundeslandNRW

Bielefeld: SPD knickt ein – Platz soll Martin Augustyniak ehren

Nach dem enormen Echo von ehemaligen Soldaten und deren Angehörigen knickte die SPD Brackwede dann doch ein. Am 26. August veröffentlichte die Partei aus Bielefeld ein Statement über Facebook, in dem sie unter anderem zu den Beweggründen der anfänglichen Entscheidung schrieb: „Uns trieb und treibt die Sorge um, dass dieser Platz dann nicht allein dem Gedenken von Martin Augustyniak dient, sondern politisch missbraucht wird.“

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